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TOUR DE FRANCE
10. - 18. Juni 2006
(Sa/So/Mo/ Di/ Mi/Do/Fr/Sa/So)
Über Alto Adige nach Nice
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Dabei waren:
Martin 3 [Varadero]
Peter & Maria [Varadero]
Heinz [R1150GS]












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Die Vorbereitung für diese Frix-Tour begann, und schon war klar: "Wird die Tour gefahren, wird
es eine kleine Gruppe an Frixen und Frixinnen sein." Warum ? Es sei hier kurz dargestellt:
<Norbert und Gerlinde> Sophie Elektra ist gerade zur Welt gekommen
<Markus und Sandra> Ronja wurde erwartet u. Markus hat eine verletzte Hand
<Christian und Evelyn> KLE-Verkauf und Schwangerschaft
<Martin2 und Maria> Schwangerschaft und Anna Maria
<Martin1 und Doris> Hausbau und kaum zu Hause
<Thomas und Karin> bereits in Japan
<Klaus und Sigrid> in Mainz
<Wolfgang> keine Mopede zur Hand
<.............> ................
..und so wurde gar nicht groß gemailt und wild kommuniziert, sondern in einer
2 stündigen Session die Tour geplant und der Reisezeitpunkt festgelegt. Letztlich mußte auch noch Anja aufgrund von Verpflichtungen zu Hause
bleiben und so fand die "Frix go Suisse" Kombination ein ungeplantes Revival.
TAG 1 [Sa, 10. Juni 2006]:
In bewährter Frix-Manier trafen sich die ersten beiden Mopeden quasi pünktlich um 08:30 an der Autobahnraststation Packsattel, wo es mal mit einem
gemütlichen Frühstück weiterging. Warum nur 2 ? Ja, das lag daran, daß Heinz nachkommen mußte und dazu den Autoreisezug wählte.
Er stieß am Tag 3 zur illustren Gruppe. Mit vollem Magen setzten wir uns dann auf die Autobahn, die wir erst kurz vorm Grenzübergang Dreiländereck
wieder verließen. Der weitere Weg führte über den Plöckenpaß zu bekannten Südtiroler Paßstraßen wie Giau, Pellegrino
und Co. Nahe Kastelruth haben wir dann unser Quartier im Valentinerhof bezogen. Zum Baden war es diesmal aber zu kalt. Dafür waren wir beim Abendessen
nicht die Letzten.
Mary "Hader":-)) Als einzige Frau nix schei..., und mit 3 Frixen reisen ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Packsattel (AB), Plöckenpass, Giaupass, San Pellegrinopass, Kararpass
Die Tagesdaten: 552,3 Kilometer in 7 Stunden 43 Minuten. Tagesschnitt: 71,5 km/h.
TAG 2 [So, 11. Juni 2006]:
Das Frühstücksbuffet und der Ausblick auf den wolkenlosen Himmel ließen den zweiten Tag mit Begeisterung starten. Tolle Paßstrassen
standen auf dem Programm (siehe unten). Z.B. auch das Stilfserjoch von der Ostseite. Oben angelangt mußten wir ein Gruppenfoto machen, und nachdem
Heinz noch nicht dabei war, wurde improvisiert (siehe Helmbild). Schon waren wir fürs Foto komplett. Zwischendurch kam es dann zwar etwas anders als
gedacht, die Straße wurde steil und unbefestigt - mit all ihren Nebenwirkungen - und etwas später, bei Sankt Moritz, zeigten unsere 2 GPS auf
unterschiedliche Paßstraßen. Wir entschieden uns für den Julierpass. Nach dessen Überwindung fanden wir die rechte Einfahrt auf die
Bundesstrasse nicht und fanden uns kurze Zeit auf der Autobahn (die in diesem Bereich nicht als solche erkennbar ist). Nach der Abfahrt von dieser stand
der San Bernadino am Programm. Diese tollen Kurven beendeten die Bergwertungen dieses Tages und es ging abwärts Richtung Ascona, wo die Zimmer im Antica
Posta auf uns warteten. Dorthin zu kommen war aber nicht leicht, da sich das Hotel in der Fußgängerzone befand, was unsere GPS-Systeme zu abenteuerlichen
Umrundungen verleitete. Letztlich nahm Mary die Sache und das Tamagochi in die Hand, fand das Quartier und auch eine Parkgelegenheit. Das Abendessen wurde
unter "Zigarrenduft" an der Seepromenade (in zweiter Reihe) eingenommen. Echt gut waren die Pizzen und die heiße Schokolade für den
Frix-Becher. Hmmm.
Mary "Hader":-)) Während der Fahrt net lachen und die besten Fotos machen ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Mendelpass, Gampenjoch, Stilfserjoch, Berninapass, Julierpass, San Bernadinopass
Die Tagesdaten: 466,5 Kilometer in 8 Stunden 36 Minuten. Tagesschnitt: 54,2 km/h
TAG 3 [Mo, 12. Juni 2006]:
Wir verliessen Ascona wieder bei traumhaftem Wetter in Richtung Domodossola. Auf dem Weg von Brig bis zum großen St. Bernhard war dann das Treffen
mit Heinz, der mit einem Monsterprogramm aus Feldkirch in diese Region vorstieß, geplant. Geplant war es mit einigen Telefonaten zur Ortsbestimmung.
Diese konnten dann aber ausfallen, weil gerade wie wir unsere Öfen bei einem Honda Händler parkten fuhr auch der Heinz ein. Traumhaftes Timing.
Gemeinsam und endlich wirklich komplett bestritten wir die Route bis zum Tagesziel in der Nähe von Val d´Isere. Dorthin wollten uns Bauarbeiter
den Weg mit Strassenwalzen blockieren. Das ist Ihnen aber nicht gelungen und wir schlängelten uns vorbei. Wie hätten wir sonst den Mount Blanc
fotografieren können ? Gar nicht bzw. war er es denn überhaupt ? Auf jeden Fall war die Straße nach der Baustelle fast nur für uns
da und weil das Treffen mit Heinz so gut klappte hat es auch beim ersten Hotel mit Zimmern geklappt. Das war sehr beruhigend, denn für diesen Tag hatten
wir nicht gebucht und auf dem Weg fanden wir ein Schild, das uns mitteilte, daß der Col de l´Iseran gesperrt ist. Somit war auch unsere geplante
Route wegen "Wintersperre" nicht befahrbar. Das Hotel lag ideal, wir wurden superfreundlich empfangen und durften vor dem Schlafen auch noch gut
schlemmen.
Mary "Hader":-)) Vor lauter blödeln, den ganzen Tag vertrödeln........ Das ist Freiheit......... oder Altersdurchnitt
38.....
Die Pässe des Tages: Simplonpass, Großer St. Bernhard, Kleiner St. Bernhard
Die Tagesdaten: 388,0 Kilometer in 7 Stunden 19 Minuten. Tagesschnitt: 53,0 km/h
TAG 4 [Di, 13. Juni 2006]:
Endlich gab es französisches Frühstück. Croissant, Kaffee, Butter. Die Richtige Einstimmung für eine Alternativroutenplanung mit Enthaltsamkeit.
Diese ist aber nicht eingetreten, denn die Alternativroute war mächtig und prächtig. Der Himmel wieder klar und blau und das Tagesziel, der südlichste
Etappenpunkt, schon im Visier. Los ging es mit einem Photoshooting auf dem Boccia-Spielplatz vor unserem Hotel, wo wir Schlimmen unsere Mopeden parkten.
Es hat sich aber keiner beschwert und so betritten wir die unbeschreiblichen Kilometer Richtung Nizza. Am La Bonette war die Gipfelumrundung gesperrt (Wintersperre
wegen einiger Schneehügel und Straßenschäden). Dies hat aber Heinz nicht abgeschreckt. Um der Sperre eine Auszuwischen startete er entgegen
der Einbahn und hat mit Herzklopfen bei den Beobachtern den Gipfel tatsächlich erreicht. Neben den mächtigen Paßstraßen wäre
nur noch die 30er-Zone zu erwähnen, die kurz vor Nizza unsere vollste Konzentration gebraucht hat. Eine Kurve nach der anderen, keine davon übersichtlich,
schlechter Asphalt, etwas Schotter und Einheimische die die Strecke aus dem FF kennen. Wir waren nach dieser Zwischenetappe geschlaucht, brauchten eine
Wasserpause und folgten schließlich dem Heinz bis zum Hotel in Nizza wo wir die Öfen gleich direkt in der hoteleigenen Parkgarage parken konnten.
Nach dem Frischmachen und Hintern-Ausschütteln wagten wir einen kleinen Spaziergang zum alten Hafen wo sich auch ein geeignetes Retsurant fand. Die
Fischsuppe um 40 Euro, der Teller mit dem Fang vom Tag um 66, aber keine Angst auch für uns gab es etwas das noch etwas Geld für die nächsten
Tankstopps übrigließ. Wir haben Fisch und Co. genossen und sind nur mehr ins Bett gefallen.
Mary "Hader":-)) Ohne Iseran, trotzdem coole Strecken fahrn ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Col de la Madelaine, Col du Galibier, Col d´Izoard, Cold de Vars, Col de la Bonette
Die Tagesdaten: 459,5 Kilometer in 8 Stunden 30 Minuten. Tagesschnitt: 54,0 km/h
TAG 5 [Mi, 14. Juni 2006]:
Definiert als der Pausentag, konnten wir das Fahren doch nicht lassen. Begonnen haben wir aber mit einem Spaziergang in die Altstadt der mit Eisschlecken
abgerundet wurde. Dabei konnten wir auch schon ein Restaurant für das Abendessen auskundschaften. Wir waren einfach immer optimierend unterwegs. Die
Nachmittags-Mopedrunde brachte uns dann noch auf kurvigem Weg nach Monaco. Dort haben wir per pedes den Weg zum Palast bewältigt und die Aussicht genossen.
Zum Abschluss wollten wir unbedingt die Formel1-Rennstrecke abfahren, doch so ein weiß gekleideter Mann mit Pfeiferl hat uns diesen Wunsch an einer
Stelle verwehrt. Führt doch die Strecke über den für Motorräder gesperrten Casino-Parkplatz. Der Weg zurück nach Nizza entsprach
fast der Küstenlinie. Beim Abendessen in der Altstadt klang der Tag genüßlich aus. Diesmal sogar mit Creme Brulee als Nachtisch, die den
Frixbecher ersetzte.
Mary "Hader":-)) A wenns hoast wir foarn net vül, is des Wetter schwül ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Col de Turini, Col de Brouis
Die Tagesdaten: 170,1 Kilometer in 3 Stunden 48 Minuten. Tagesschnitt: 42,9 km/h
TAG 6 [Do, 15. Juni 2006]:
In Nizza mußten wir etwas Morgenstau hinter uns lassen und dann ging es rasch nach Norden. Das erste Highlight an diesem Tag war die Gorges de Daluis,
ein absolut sehenswerter Streckenteil. Roter Felsen, Tunnels und sich immer wieder trennende und zueinanderkehrende Fahrspuren und das über einige
Kilometer. Das nächste Highlight bildete ein unbeschreiblich blauer See mit davorliegenden Feldern wo tausende Mohnblumen blühten. Kurz darauf
das Highlight Nummer drei: Das Mittagessen. Nachdem wir beim Checkout im Hotel feststellen mußten, daß ein Franzose auch Franzose sein kann,
stießen wir hier wiederum auf absolute Freundlichkeit und einen traumhaften Mittagssalat. Die Paßstrassen auf dem weiteren Weg waren wie an
den Tagen davor sehr wenig befahren und bei diesem Wetter das Tüpfelchen auf dem i. Noch dazu machten wir Bekanntschaft mit altägyptischen Stabpyramiden
(sehr selten!!) was uns traditionsgemäß zum Nasenbohren brachte (ägyptische Tradition !). Nachdem der Col de l´Iseran mittlerweile
für uns zu befahren war (Wintersperre wurde am 15.6.2006 aufgehoben) brachten wir unsere Öfen mit fast leeren Tanks zum bereits bekannten Hotel
Le Monal. Dort hatten wir wieder Glück. Es waren noch 2 Zimmer für uns frei und Heinz kam so zu seinem vergessenen T-Shirt. Zum Abendessen sollte
es diesmal etwas Regionales sein. So probierten wir ein Menü mit Crozziflette als Hauptgericht. Super gut, aber doch eher etwas für einen Holzfäller
nach einem schweren Arbeitstag. So sind wir dann auch in die Betten gefallen.
Mary "Hader":-)) Und eine Crozziflette vor dem Weg ins Bette ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Col de la Cayolle, Col du Mont Cenis, Col de l´Iseran,
Die Tagesdaten: 432,5 Kilometer in 7 Stunden 32 Minuten. Tagesschnitt: 57,2 km/h
TAG 7 [Fr, 16. Juni 2006]:
Der Tag an dem wir Frankreich wieder verlassen sollten. Und so kam es auch. Zuerst mußten wir unsere Tanks füllen und das aber raschest möglich.
Peter hat sich gar nicht mehr getraut beim Start den Choke zu verwenden und an der Tankstelle war eines klar, seine Vara hatte noch maximal 0,5 Liter im
Bauch. Zum Glück hatte diese Tankstelle offen. Dem französischen Bikerkollegen, dem der Sprit tatsächlich ausgegangen ist und den wir nicht
mitnehmen konnten, war es nach einer zeichensprachlichen Erklärung dann auch klar. Wir sind eben schon auf Nadeln gesessen. Vollgetankt und jegliche
Spritausgeh-Stehenbleib-Nervosotät abgelegt zogen wir dann in quasi kontinuierlicher Schräglage bis zum Tagesabschluß über den Grimsel
und den Furkapass. Herzlich empfangen haben uns dann die Chefleute im Hotel Gerig, wo wir gerade noch rechtzeitig vor einem Regenguss und vor einer 13köpfigen
deutschen Motorradgruppe einen Platz in der Garage ergattern konnten. Nach dem Abendessen gabs dann den ersten Teil des Viererschnapsbewerdes, der ganz
klar ;-) an die beiden Reisi´s ging. Die Besseren mußten mit einem Bummerl ins Bett.
Mary "Hader":-)) Auf an Schweizer Schiessplatz (ie !!), kräftig strullen........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Cornet de Roselend, Col du Pillon, Kl. St. Bernhard Grimselpass, Furkapass.
Die Tagesdaten: 413,5 Kilometer ind 7 Stunden und 8 Minuten. Tagesschnitt: 57,8 km/h
TAG 8 [Sa, 17. Juni 2006]:
Trotz des Bummerls haben wir alle 4 gut geschlafen und waren die Ersten beim Frühstück. Der Regen war verzogen und die Straßen trocken.
Der Weg den wir an diesem Tag beschritten war quasi ein Revival zur Schweiztour. Viele bekannte Pässe und Regionen kamen uns unter. Wir zogen an jeglichem
Umleitungsstau vorbei über den kleinen San Berndino, und letztlich sollte als Frix-Neuheit noch kurz vor dem Tagesziel der Umbrail-Pass und das Stilfserjoch
eingebaut werden. Die herannahenden Regenwolken und der Gewitterwind haben das aber verhindert. Kurze Zeit später fanden wir uns in der Regenkluft
die wir für rund eine halbe Stunde sehr gut vertragen haben. Im Hotel Laurin angekommen war es mit dem Regen auch schon wieder vorbei. Nach der Dusche
gings zum Abendessen wo wir sicherlich die einzigen Biker waren und den Alterschnitt um 200% gesenkt haben. Dies tat dem Geschmack aber nichts Schlechtes
und wir mußten nach dem 5 gängigen Menü einen Spaziergang durch Algund einlegen. Wieder im Hotel zurück startete die Revanche im Kartenspiel.
Durch das WM-Spiel im Fernsehen abgelenkt mußten sich die Reisi´s klar geschlagen geben, was letztlich aber gut war, weil so braucht keiner
mit einem Bummerl bis zur nächsten Tour schlafen.
Mary "Hader":-)) In Algund, a Eis im Mund (oder kans) ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Oberalppass, Lukmanierpass, San Bernadinopass, Flüelapass, Ofenpass.
Die Tagesdaten: 394,1 Kilometer in 6 Stunden und 34 Minuten. Tagesschnitt: 59,9 km/h
TAG 9 [So, 18. Juni 2006]:
Der "Huamzuatog" sollte mit einem Abstecher auf das Timmelsjoch beginnen. Zuvor mußte Peter aber noch die Angst vor der Rampe aus der Tiefgarage
überwinden. Letztlich war auch das kein Problem. Da wir uns dann am Beginn des Anstieges zum Timmelsjoch mitten unter hunderten deutschen Bikern befanden,
die sich auf der Heimreise vom Gardasee (oder sonst woher) befanden, und dann die Straße auch noch wegen einer auf Sonntag verlegten Frohnleichnahmsprozession
gesperrt war, entschieden wir uns zur vorzeitigen Umkehr. Warteten doch noch einige Kilometer auf uns, war das aber kein Problem. Leider blieb dann aber
Martin gleich darauf auf dem Weg auf den Jaufenpass hinter einem Bus hängen und mußte so die besch.....den Kilometer der Tour an diesem strahlend
blauen Abschlußtag fahren. Die Südtiroler Täler wurden dann schnell, vielleicht sogar etwas zu schnell, hinter uns gebracht. Mit dem Stallersattel
bewältigen wir unsere letzte Bergwertung. Ab Spittal setzten wir uns dann auf die Autobahn und beim ersten Treffpunkt, dem Ausgangspunkt dieser Tour,
der Autobahnraststätte Oldtimer, trennten sich unsere Wege wieder.
Mary "Hader":-)) Auf da Autobohn mit´n Heinz davon ........ Das ist Freiheit.........
Die Pässe des Tages: Timmels. (abgebrochen;-), Jaufenpass, Stallersattel, Packsattel (AB).
Die Tagesdaten: 521,5 Kilometer in 6 Stunden und 53 Minuten. Tagesschnitt: 75,4 km/h
Overall [Sa, 10. Juni 2006 bis So, 18. Juni 2006]:
Eine Wahnsinnstour mit 3798,2 Kilometern in 9 Tagen. Rund 64 Stunden im Sattel bei strahlendem Wetter, wie es besser nicht hätte sein können.
Eine Tour mit einigen Hoppalas und trotzdem eine Tour mit einem gewaltigen Spaßfaktor. Die Tour des idealen Timings (Termine wurden immer eingehalten),
und die Tour der kulinarischen Highlights. Die 4 Ländertour (Österreich, Italien, Schweiz, Frankreich) rund um den höchsten Gipfel Europas.
Das Wetterglück hat diese Abwicklung so möglich gemacht, mit ein paar Regentagen wäre es nicht zu bewältigen gewesen. Sollte ein Revival
in einigen Jahren aufgesetzt werden, dann täten ein paar Tage mehr und etwas kürzere Tagesetappen auch unseren Hintern sicherlich gut.
Dank an Heinz, Martin und Mary (die durchgereichte Sozia). Es war grandios mit Euch zu reisen und bewundernswert wie streßfrei so mancher Ausnahmezustand
bewältigt wurde.
Josef Hader:-)) Unterm Christbaum die Frau mit dem falschen Vornamen anreden ........ Das ist Freiheit......... !!
Mary "Hader": Mocht´s des jo net !!
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SCHOTTERTOUR
14. Oktober 2006
(Sa)
Auf den Spuren von Martin3
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Dabei waren:
Heinz 1 [R1150GS]
Martin 3 [Varadero]
Peter & Maria [Varadero]
Erwin [TDM]


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Die Saison wollte unbedingt abgeschlossen werden und so wurde wenige Tage vor diesem 14. Oktober der
Beschluß gefasst dieses zu tun. Der Tag wurde fixiert und die Schottertour auf Martins Spuren als einzig wahre Variante definiert.
Gemäß den Regeln der Frixe trafen wir uns um Punkt 10:00 vor dem einzig wahren Headquarters. Erstmals für einige Minuten direkt neben dem
Gehirn stehend, mußten wir dann nach Wolf Haas feststellen: "Jetzt ist schon wieder was passiert !". Er beginnt seine Bücher so und
wir unsere Tour. Jetzt stellt Euch vor, die Ströme des Headquarters-Gehirns führen ins Leere. Anders gesagt, die grauen Zellen werden gar nicht
versorgt. Eigentlich ja gar kein Problem, nur scheinbar hat sich das kurzerhand auch auf einige unserer grauen Zellen durchgeschlagen. Vermutlich nur ein
Auszug der ganzen Wahrheit - den Rest hab ich vergessen;-)- sei hier geschildert:
Erwin hatte keine Regenkombi dabei, und das bei einer nicht grad besonderer Wettervorhersage. Martin erschien mit seiner Dicken und beide waren nicht vollgetankt.
Peter hatte die Tour nicht ins Tamagochi geladen und als Draufgabe keine Straßenkarte dabei, und Heinz, die Wasserratte unter den Frix, hatte keine
Badehose dabei. Frixrulesverstöße quasi am laufenden Band.
Jetzt hätten wir an dieser Stelle lange Diskussionen beginnen können, doch haben wir uns entschieden die Tour zu starten. Diese war einer Abschlußtour
wirklich würdig, durften wir auf unserem Weg ein sensationelles Revival einiger Frixhighlights erleben. Damit es auch Nachgelesen werden kann an dieser
Stelle die Erinnerung an die erste Glocknertour mit der ersten Pause am nebeligen Gaberl, der Schaßfalt auf dem Weg Richtung Judenburg, der Beinahe-Abstecher
auf die Autobahn ohne Vignette und der zig-te Weg durch einen Teil des Gurktales.
Alles erzählt ? Nein ! Natürlich nicht, ein paar Daten zur Tour fehlen noch. Nach 392 Kilometer in 6:28 mit einem Schnitt von 60,5 km/h (zumindest
für die Reisi´s; bei Heinz und Martin wird´s a bisserl mehr gewesen sein) hatten wir folgende Strecke zurückgelegt: Graz - Gaberl
- Judenburg - St. Lambrecht ...Vullgas Berner-Würstel Menü... - Straßburg ... nein, nicht in Frankreich !... - Weitensfeld (Winnetou !!)
- St.Veit an der Glan - Klippitztörl - Twimberg - Tankstopp in Wolfsberg ... kein besonderes Etappenziel, aber ohne das müßte ich jetzt
aufhören ... - Twimberg - Pack - Hebalm - Deutschlandsberg (fast halt) - Stainz - Graz.
Endlich fertig ? NeinNein ! Wir hatten einen super herbstlichen Abschlußtag mit nassen Straßenteilen, zwischendurch recht kühlen Temperaturen,
kräftigem Nebel, verfärbten Wäldern und laubigen Stellen. Der darauffolgende, warme, strahlend blaue, wolkenlose und quasi optimale Motorradsonntag
wäre nie so gut geeignet gewesen.
Das wars. Die Road-Saison der Frixe ist abgeschlossen. Aber.....
heuer ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage ! ;-)
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