STORYBOARD | TOUR DE FRANCE

DIE TAGE IN BILDERN

13. bis 22. August 2008

flagge_schottland


[Gruppe 1]

Martin3 [Varadero - leise]
Heinz1 [R1150GS]
Peter&Mary1 [R1200GS]


[Gruppe 2]

Norbert [Varadero - laut]
Thomas [R6]






























































    








































































































































































































































































































13. August 2008 >> Home to Ried im Oberinntal (A)
565,1 Kilometer in 08:15' / Schnitt in Bewegung: 68,4 km/h

Na das war ein Start zur Tour de France 08: Peter fuhr gleich in morgendlichem Leichtsinn ohne nachzudenken zu einem falschen Treffpunkt und verzögerte den Tourstart um noch nie dagewesene 30 Minuten.

Aber so wie sich die Frixe gefunden hatten und auch die Mopeden aufgetankt waren startete die erste trockene Etappe von Söding über das Gaberl nach Judenburg. Über Scheifling führte uns dann der Weg mit leichter Regenbegleitung bis Baierdorf und dann über den Sölkpass. Im Ennstal angekommen war die nächste Station die Ramsau die wir mit trockenem Asphalt unter unseren Rädern rasch hinter uns ließen. Von Eben im Pongau führte uns Heinz nach Zauchensee, wo wir im Restaurant Kesselgrub zur Stärkung einkehrten.

Nach einem Supperl aus dem Rexglas und anderen Köstlichkeiten war die Gashand wieder bereit für den nächsten Abschnitt über Sankt Johann im Pongau, Mühlbach am Hochkönig (Dientner-Sattel), Saalfelden am steinernen Meer, Hochfilzen, Sankt Johann in Tirol und Wörgl auf die A12. Mit viel Verkehr bewältigten wir den Autobahnabschnitt an Innsbruck vorbei bis Kematen, wo wir zum Kühtai abbogen.

Und dort hat die Q zugeschlagen. Ohnehin kein Überholmeister, hat sich Peter an einem belgischen Audi vorbeigesetzt und exakt auf gleicher Höhe im 4. Gang eine weiche Kuhfladia im Zentrum zerteilt. Damit brauchten Peter und Mary eine Schnellreinigung im nahen Bacherl und die Q eine abendliche Sonderreinigung in einer Waschanlage. Der belgische Autofahrer wird die Überraschung erst nach dem Aussteigen gemerkt haben. Das Tageswerk der Kuh war zerstört, der Lachkrampf unter den Helmen vermutlich bis Innsbruck zu hören....
Nach dem Kühtai ging es auf schnellstem Weg ins Pitztal (auch wenn der Einstieg gar nicht so leicht zu finden war) wo wir im Hotel Riederhof am Abend ein tolles 4-Gang (sorry, bei Martin war es ein 5-Gang) Menü einnahmen und im ersten Kartenduell ein 2:1 für Martin3/Maria1 mit ins Bett nahmen.

Für den ersten Tag nicht nur ein Bummerl für Heinz1/Peter, sondern auch von Fahrzeit und Distanz kein Bemmerl. Was da wohl die kommenden Tage bringen werden...

[Hotel]
****Hotel Riederhof
A-6531 Ried im Tiroler Oberland
www.hotel-riederhof.at


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14. August 2008 >> Ried to Wassen (CH)
449,7 Kilometer in 07:40' / Schnitt in Bewegung: 58,8 km/h

Beim Frühstück wurde bereits ein Zusatzringerl geplant. Der Julierpass, der Malojapass und der Splügenpass sollten noch dazu wenn das Wetter paßt. Die Hotelinfo hat zumindest für das Oberinntal 28 bis 34°C erwarten lassen. Die angekündigte "Nassfront" kam aus Westen und so mußten wir erst schaun was wir tatsächlich bewältigen konnten.
Los starteten wir dem Pitztal folgend in die Schweiz wo wir bald vor sehr gemischten Wetterverhältnissen standen, die von Sonne über bewölkte Phasen bis hin zu Nieseln und gescheitem Regen reichten.

Der Weg nach Wassen führte uns aber dennoch über den Flüela-, den Julier-, den Maloja-, den Splügen-, den San Bernadino-, den Luckmanier und den Oberalppass. Keine schlechte Kilometer- und Kehrenleistung für diesen durchwachsenen Tag.

Trotz vermutlich geringstem Verbrauch unter den Bikes hat dennoch Peters Q die Tankintervalle bestimmt. Bei rund 320 km hieß es auffüllen. Damit war auch ein Tankstellensuchringerl im Zentrum von Davos notwendig.

Wenig motivierend war die Begrüßung von Hr. Lampart-Gerig, der meinte: "Morgen wird es schlimmes Wetter geben." Es wäre gescheiter wir würden einen Tag Pause machen und dann weiterfahren. Aber das erlaubte unser Plan nicht.
Wir genossen Entrecote und Co. und Schritten zum 2. Duell im Viererschnapsen.

Und tatsächlich bereits während dem Ausgleich zum 3:3 (also 2:1 für Heinz1/Peter) hat es gemütlich geregnet. Regentropfentrommeln begleiteten uns auch die ganze Nacht.


[Hotel]
Hotel Gerig
Wassen am Gotthard
www.hotel-gerig.ch


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14. August 2008 >> Graz to Feldkirch (A)

Norbert und Thomas starteten mit dem Nachtautoreisezug von Graz nach Feldkirch. Und auch bei den beiden Frixen schlich sich eine Verzögerung ein. Das weil eine Umleitung über bayerische Nebenstrecken wegen der Arlbergsperre, teilweise sogar mit Dieseltraktion, notwendig war. 2h Verspätung waren es letztlich bei der Ankunft in Feldkirch.
Aber....

...im Abteil waren nebst den Motorradfrixen zwei lustige steirische Bürgermeisterinnen die zu einem österreichweiten Bürgermeisterinnentreffen unterwegs waren. Mit Keksis von den Bürgermeisterinnen u. einem Flascherl Wein von Norbert und Thomas verging die Zeit wie im (Flug) Zug.

[Hotel]
Autoreisezug der ÖBB mit dem besonderen bereits bekannten Servicelevel.....


15. August 2008 >> Wassen to Pérouges (F)
413,6 Kilometer in 07:35' / Schnitt in Bewegung: 54,5 km/h

Auch beim Frühstück hat es noch geplätschert und Hr. Lampart wiederholte seine Empfehlung und ergänzte mit dem Rat niedrigere Passhöhen zu wählen, da es bis 2000m schneien könnte. Das wurde durch die Wettervorschau in der Zeitung bestätigt.

Also standen wir vor der Frage wie wir losstarten sollten. Einstimmiger Beschluß war:" Wir fahren wie ursprünglich geplant los!". Weiters war klar, daß wir gleich in Regendress aus dem Hotel in Richtung Garage starten werden.

Gleich nach dem Garagentor begann der Anstieg zum nassen und nebligen Sustenpass. Es war so dicht neblig, das man das Bremslicht von Heinz fast nicht sehen konnte. Also perfektes Motorradwetter....

...weil wenn es schön gewesen wäre hätten wir sein Bremslicht nach der ersten Kurve gar nicht mehr gesehen.

Weiter ging es nach dem Sustenpass ganz nach Plan, naja fast planmässig, naja eigentlich recht nahe am Plan... Genau genommen haben wir nach rund 5 Stunden Regenfahrt und ~2 Stunden Sonne unser planmässiges Ziel in Time irgendwie aber etwas anders als geplant erreicht.

Der nasse Weg nach Pérouges führte über den Sustenpass nach Innertkirchen, vorbei am am Nordufer des Brienzersees, vorbei am Südufer des Thunersees, zu einer Schokoriegelmittagspause bei strömendem Regen unter einem Tankstellensonnenschirm, vorbei am Südufer des Lac Leman bis Genf. Der trockene Weg bescherte uns nach einigen Tamagochi Irrleitungen in Genf eine zeitlang einen Weg entlang der Rhône und dann einen recht geradlinigen aber etwas längeren Weg nach Pérouges wo die Garage bereits auf unsere Bikes wartete.

Der Weg dorthin war die Reise aber wert. Wann hat man denn sonst die Gelegenheit über einen "Murnockerl-Stöckelpflasterweg" zu kurven und von "Madame" zum Zimmer geführt zu werden. Alles war hier Top. Die Athmosphäre, die Abendmenüs, die Weinkarte, der Genuss der Galettes, die Crema und auch der Preis. Aber die wenigen Stunden in Pérouges haben einen bleibenden sehr, sehr, sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Nach 3 sehr anstrengenden Tagen im Sattel unserer Benzinpferde war Spielenergie nicht mehr vorhanden und wir durften ohne Bummerl ins Bett. Neutrales und gerechtes Tour-Endergebnis war somit 3:3 für die Besseren.

[Hotel]

Ostellerie vieux Pérouges
Place du Tilleul
01800 Pérouges
www.hostelleriedeperouges.com


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15. August 2008 >> Feldkirch to Chamonix (FR)
444 Kilometer in einem langen Fahrtag

Unser erster Fahrtag führte uns im Regen von Feldkirch über Vaduz - Sevelen - Sargans - Walensee - Kerenzer Berg - Klausenpaß - Altdorf - Wassen - Sustenpaß - Meiringen - Brienz - Interlaken - Spiez - Simmental - Saanen/Gstaad - Col des Mosses - Aigle - Martigny - Col de la Forclaz - Col des Montets - nach Chamonix. Wir hatten permanent Regen, nein halt, ausser am Sustenpaß. Während dieser halbstündigen Überfahrt hat es geschneit. Letztlich war Thomas und sein Gepäck völlig durchnäßt, sind wir doch den ganzen Tag nicht aus dem Regen gekommen. Als Belohnung gab es dafür aber abends ein feines Pappi mit Wildpastete, Tartiflette, und Hauswein sowie eine schräge Poltergesellschaft (Dragqueens) in der Chamonix´er Flaniermeile.

[Hotel]
***Hotel "Le Prieure"
Allee Recteur Payot 149
74404 Chamonix
www.bestmontblanc.com


16. August 2008 >> Pérouges to Grenoble (F)
232,8 Kilometer in 04:21' / Schnitt in Bewegung: 53,5 km/h

Mal etwas relaxter, mit in etwa 50% der Entfernung der letzten Tage, lief dieser sonnige Tag in Frankreich ab. Nach den Galettes zum Frühstück starteten wir zu einer Besichtigung der mittelalterlichen Stadt und erst im Anschluß wurden unsere Öfen warm gemacht.

Nach der Durchquerung einiger kleinerer Städchen querten wir wieder die Rhône die Peter ob Ihrer grandiosen Breite beeindruckte...

...bis sich herausstellte, daß es sich diesmal um den Lac Du Bourget handelte. Auf kurvigen Wegen ging es dann weiter bis zum Col de la Cluse, zum Col Le Revard und zum Col Du Granier wo wir die warme Nußtorte genossen auch wenn uns die Kellnerin etwas zappeln ließ. Die Wartezeit war aber letztlich halb so wild, konnten wir doch den kleinen Motocrosser beobachten der um uns seine Kreise zog. Rnnnnn, Rnnnnn. Jeder Strich im Schotter bekam seine besondere Aufmerksamkeit. Echt lustig. Den Abschluß bildete der Col de Porte auf dem Weg nach Grenoble.

Nach dem CheckIn im Hotel und dem Kultivieren
schlenderten wir durch die Altstadt von Grenoble und kehrten letzlich in der Pizzeria St. Laurent am qui Perrière ein. Dank der herkömmlichen Navigationsmethode (mit Strassenkarte) konnte diesmal Peter die Gruppe sicher ans Ziel, zurück ins Hotel, führen.

[Hotel]
Mercure Centre Alpotel
12, bd. Maréchal Joffre
38000 Grenoble
www.mercure.com
www.accorhotels.com


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16. August 2008 >> Chamonix to Nice (FR)
529 Kilometer in vielen Stunden / Schnitt in Bewegung: viele km/h

Endlich war der Regen weg, und so konnten wir die Strecke von Chamonix über St. Gervais - Megeve - Flumet - den Col des Saisies - Beaufort - Cormet de Roselend - Bourg St. Maurice - Moutiers - den Col de la Madeleine - La Chambre - St. Michel de Maurienne - den Col du Telegraphe - den Col du Galibier - den Col du Lautaret - Briancon - den Col d´Izoard - Guillestre - den Col de Vars - Jausiers - den Col de Restefond - den Cime de la Bonette - den Col des Granges - St. Etienne sur Tinee - St. Sauveur sur Tinee nach Nizza bewältigen. Faszinierend war dabei der freie Blick zum Neuschnee am Mont Blanc und generell das Top-Wetter an diesem Tag.

Beim Galibier-Anstieg wurde von Norbert einem plötzlich auf der Straße liegenden Paparazzi beinahe mit dem Alukoffer eine ausgewischt. Glücklicherweise wurde es kein Treffer. Der hätte ihm vermutlich seine Lichter ausgemacht.

Die Bonette-Schleife war endlich mal geöffnet, diesmal ohne Schnee und es war noch nicht mal 22:00h. Wir bewegten uns an diesem Tag immer auf den Spuren der Tour d´France (Straßenmalereien der Radler-freaks/frix fanden sich überall).
Tom´s R6 begann im Laufe des Tages mit ein paar Zickereien, überhitzte öfters und produzierte zunehmende Geräusche im Bereich des Getriebeausganges.

Abends schlenderten wir in das Bermudadreieck von Nizza, aßen Paella aus der Gußpfanne zu € 44.- / Person und tranken den 1/2 l Leitungswasser zu € 7.-.

Alle weghören: umwerfende Weiblichkeit war immerfort und nahezu penetrant zugegen!


[Hotel]
****Hotel "Nice Riviera"
Rue Pastorelli 45-47
06000 Nice, France
www.hotelniceriviera.com
www.nice.hotel-nice-riviera.com



17. August 2008 >> Grenoble to Valouze (F)
461,2 Kilometer in 08:13' / Schnitt in Bewegung: 56,0 km/h

Bewölkte Phasen und leichte Regenschauer wechselten sich in der ersten Tageshälfte ab. In der zweiten Hälfte wurde es immer schöner, auch wenn dies die Wolkenkonstellationen nicht vermuten ließen.

Heinz führte uns in gewohnt sicherer Manier aus der Stadt hinaus zum ersten Tageshighlight, der Bourne-Schlucht mit ihren überhängenden Felsen. Darauf folgte die Überquerung des Motorradlberges, dem Col de la Machine. Etwas später kreuzten wir die Isère und die Rhône um uns auf kurvigem Weg dem Ardèche Tal zu nähern.

Im Ardèche Tal tummelten sich die Sonntagstouristen und Paddler und damit verzichteten wir fast auf alle Stopps. Den Pont D´Arc, die größte Naturbrücke der Welt, hielten wir in unseren Köpfen in langsamer Vorbeifahrt fest. Dann ging es mit zahlreichen Überholmanövern recht zügig entlang dieser traumhaften Motorradroute bis Saint-Martin-D´Ardéche.

Auf dem Weg weiter nach Osten hatten wir wieder die Rhône und auch den Canal de Donzère Mondragon zu kreuzen. Zuvor packte aber Martin noch sein bestes französisch aus und orderte in unserem Quartier das Abendessen dazu.

Da nach 7 Stunden Fahrt in den Pausen die Blicke immer ernster und die Kommentare immer spitzer wurden, wurde der restliche Weg mit geteilter Führungsarbeit und unterschiedlichsten Tamagochi-Anweisungen fortgesetzt.

Letztlich waren wir aber alle froh als wir frisch geduscht mit einem Glaserl Cote Du Rhône das Abendessen geniessen konnten. Die gute Laune verschwand auch trotz unglücklicher Zimmerauswahl nicht.


[Hotel]
***Le Hameau de Valouse

Valouse
26110 Nyons
www.hameau-de-valouse.com


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17. August 2008 >> Nice to Nice (FR)
457 Kilometer in weniger vielen Stunden / Schnitt in Bewegung: gleich viel km/h

Das Schleiferl des Tages führte uns auf unseren Mühlen von Nizza nach Cagnes - Vence - Tourettes - Gorges du Loup - Gourdon - den Col de l´Ecre - Caussols - den Col de la Sine - den Col de Ferrier - Pas de la Faye - den Col de Valferriere - den Col de Luens - Castellane - Grand Canyon du Verdon Nord - den Col de Ayen - Col de l´Oliver - Moustier - Lac de Ste. Croix - Grand Canyon du Verdon Süd - Comps - Montferrat - Le Muy - den Col de Gratteloup - St. Maxime - St. Tropez - Frejus - den Col de l´Esterel - Cannes weiter nach Antibes und zurück nach Nizza.

In Summe war das Luxus pür an der Schottasür umrahmt von scharfe Jachten, Autos u. Hasen sowie geilen Pässen im Hinterland. Der Grand Canyon du Verdon ist mit dem Lac de Ste. Croix eine eigene Reise wert.

Für Frankreich trafen wir auf ungewöhnlich freundliche Franzosen....
....Motorrädern wird überall u. vorbehaltlos Platz gemacht - vor allem wenns mächtig Krawall macht und zwei silberne Koffer im Spiegel blitzen;-) - voll super.

Für die Cote d´Azur im August hatten wir perfektes Motorradwetter mit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen: 20 - 25°C trotz Sonne.

Atemberaubende Fahrmanöver gabs beim km-langen zwischen-den-stauenden-Kolonnen-durchschlängeln, weil die Biker im Gegenverkehr auch nix anderes tun.

Dekadente Abendstimmung in St. Tropez u. anschließende nächtliche Heimfahrt über das stockfinstere Esterel-Gebirge. Belohnung war für einen langen Tag ein Schleckeis zum Abendessen in Nizza - was anderes hat´s um 1h in der Früh nimmer gegeben.


[Hotel]
****Hotel "Nice Riviera"
Rue Pastorelli 45-47
06000 Nice, France
www.hotelniceriviera.com
www.nice.hotel-nice-riviera.com


18. August 2008 >> Valouze to Gap (F)
250,6 Kilometer in 04:22' / Schnitt in Bewegung: 57,4 km/h

Von Valouse führte uns der Weg nach Süden. Völlig fasziniert ob seiner Erscheinung und Höhe überwältigen wir kurz darauf den Ventilberg (Mont Ventoux, so frixbenannt wegen der zahlreichen Radfahrer die diesen Berg erklimmen).

Auf der Abstiegsseite passierten wir einen mit Radlertrinkflaschen "geschmückten" Gedenkstein an Tom Simpson, einem frühen Dopingopfer unter den Radprofis.

Etwas später machten wir einen Mittagshalt in Sault, den wir zum Kartenschreiben und Salat-Essen nutzten. Und dabei wurde ein Zusatzringerl über ein Postkartenmotiv entdeckt, die Gorge de la Nesque.
Jeder dieser Zusatzkilometer war die Entscheidung wert. Zuerst begleitet von Sonnenschein und Lavendelduft ging es dann über zahlreiche Kurven und Natursteinbögen entlang der Schlucht. Über schnelle langezogene Kurven kehrten wir dann zurück nach Sault. Auch auf dem Weg nach Gap kam immer wieder Lavendelduft in unsere Nasen.

Das Gapotel ist zwar keine besondere Erscheinung, es hatte aber einen Pool der unbedingt genutzt werden wollte. Die Wassertemperatur lies aber nur einen kurzen Sprung ins kalte Nass zu. In unserer Aufwärmphase grinsten plötzlich Norbert und Thomas aus dem 2. Stock des Hotels. Die Runde war endlich komplett.

Als alle geduscht waren ging es zum gemeinsamen Abendessen in ein nahes Restaurant. Kaum zu beschreiben ist was wir dort erlebt haben. Brauchte es doch für unsere Menüs, die von hängenden Spiessen über eine heisse "Fleischkugel" bis hin zu einem "heißen Stein" dessen Belag vermutlich für uns alle gereicht hätte, einen Zusatztisch. Gar nicht zu sprechen von den Salaten, Saucen, Pommes und anderen Side-Dishes. Auf jeden Fall war es super gut und so reichlich, daß wir süssen Frix auf ein Dessert verzichtet haben.

Worauf wir aber nicht verzichtet haben war der Austausch der bisherigen Tourerfahrungen unter teilweise lautem Auflachen bei Norberts Stories. Und endlich verstanden wir die Regeln der französichen Sprache nach dem vereinfachten Reisi-Modell. Also: Es gibt genügend Beispiele wo man den ersten Buchstaben eines Wortes nicht spricht (z.B. Hostellerie), es gibt weitere Beispiele wo man ein H im Wort nicht spricht und es gibt Beispiele wo die letzten Buchstaben nicht gesprochen werden. Das Vereinfachte französisch läßt diese Buchstaben generell und immer weg. Also zu Bett gingen wir in "a". Alles klar?

Nicht umsonst heißt es "französische Sprache, schwere Sprache!";-)


[Hotel]
**Gapotel
18, avenue Emilie-Didier
05000 Gap
www.gapotel.com

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18. August 2008 >> Nice to Gap (FR)
393 Kilometer (Kurzstrecke) in weniger Stunden / Schnitt in Bewegung: ja

Dieser Fahrtag auf unseren Stahlrössern startete natürlich wieder in Nizza, führte nach Monaco/Monte Carlo - la Turbie - Peille - den Col des Banquettes (passend: alles Schotter) - den Col Segra (eigentlich ein Wanderweg :-) - den Col de Braus - den Col St. Jean - Sospel - den Col de Turini - St. Martin Vesubie - den Col St. Martin - St. Sauveur sur Tinee - den Col de la Couillole - Beuil - Croix de Valberg - Guillaumes - den Col des Champs - den Col d´Allos - Barcelonette - Espinasses - Lac de Serre-Poncon - den Col Lebraut, nach Chorges und schliesslich nach Gap.

In Monte Carlo fanden wir mit den letzten Spuren des F1 Grand Prix eine einzige Luxusbaustelle. Auf dem weiteren Weg tolle Tiefblicke auf die noblen Orte an der Cote d´Azur.

Gleich im Hinterland kamen dann Pässe, Schluchten u. Kurven bis zum Abwinken.

Nach einem Navigationsfehler durfte Thomas seinen Supersportler auf einem eher schlecht geschotterten Wanderweg (zwischen Peille u. Col de Braus) auf entsprechende Boden- u. Schräglagenfreiheit testen. Rausgefunden haben wir nur mehr mit detailierten Militär/Wanderkarten (die 20km Feldweg zurückfahren wäre natürlich eine Alternative, aber auch Feigheit, gewesen :-)

Weiter gings auf den Spuren der "Rally Monte Carlo", der "Nacht der langen Messer" und der "Varaderokoffereinschläge auf der Leitschiene".

Eng hoch und mit Furten ging es dann über einige neue Pässe Richtung Gap wo wir endlich wieder auf zivilisierte Menschen stießen.


[Hotel]
**Gapotel
18, avenue Emilie-Didier
05000 Gap
www.gapotel.com



19. August 2008 >> Gap to Sainte Foy Tarentaise(F)
412,3 Kilometer in 07:09' / Schnitt in Bewegung: 57,5 km/h

Am ersten gemeinsamen Fahrtag bewegten wir uns teilweise auf den Spuren der Tour de France wobei wir immer die Augen nach einem Yamaha-Händler offenhielten, da es komische Lagergeräusche von Thomas Bock gab.

Bevor es aber auf fernsehbekannte Anstiege ging war für uns der Col de Grimone, der Colde Menee und der Col d´Ornon da.

Der bunt beschriftete Anstieg zur Alpe D´Huez lies noch an die Tour erinnern. Die Bewunderung der radfahrerischen Leistung ist nach Befahrung dieses Anstieges noch größer geworden. Grandios war dann aber auch für uns die Abfahrt von der Alpe D´Hues über den Col Du Sarenne. Schmale Strasse, enge Kehren und Wasserfurten standen hier am Programm.

Das nächste Highlight an diesem Tag war ein Wiederholung unserer Tour de France 06 mit dem Anstieg auf den Col du Lautaret und der Überwindung des Col Galibier wo in den letzten Kehren vor der Passhöhe professionelle Photografen auf uns warteten;-).

Vor der Zielerreichung galt es aber dann auch noch den Col d´ Iseran zu überqueren. Gesagt, getan und eine mords Freude dabei gehabt.

Nach dem Bezug unseres Quartieres wurde der Geburtstag von Thomas gemeinsam mit einem Raclette und etwas Wein gefeiert. Später ging es für Thomas und Norbert noch an der Bar weiter während die anderen Frixe in die Federn fielen. Nur der McGywer unter den Frix - unser Heinz1 - hat noch für die Nachtschwärmer mitgedacht und im finsteren Stiegenhaus mit Hilfe seiner Taschenlampe ein Notlicht gebastelt ;-)


[Hotel]
Hotel Le Monal
73640 Sainte Foy Tarentaise
www.le-monal.com


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20. August 2008 >> Sainte Foy Tarentaise to Griante Cadenabbia (IT)
393,2 Kilometer in 07:25' / Schnitt in Bewegung: 52,9 km/h

Beim Frühstück waren alle wieder fit und so ging es zum Auftanken unserer Bikes nach Bourg-Saint-Maurice.

Über den kleinen St. Bernhard stiegen wir Italien entgegen. Nach einem Plastikbernhardienerfoto passierten wir die Grenze. Der weitere Weg führte uns dann über Aoste zum großen St. Bernhard wo wir ein kurze Stärkungs-, Erholungs- und Plüschtierkaufpause einlegten. In gemäßigten Tempo beschritten wir den Abstieg auf schweizer Seite. In Martigny fand sich dann ein kompetenter Yamaha-Händler, der gleich zu einer Probefahrt bereit war. Nach kurzer Beratung mit Kollegen ging es aber mit einem ok weiter. Von Martigny hieß es dann im Tal umringt von Weinbergen: "Meter machen". Und so landeten wir kurz später in Brig am Fuße des Simplon Passes.

Vor dem Anstieg zum Pass machten wir noch einen kurzen Halt zur Tankabstimmung als ein netter schweizer Autofahrer auf den Parkplatz fuhr, uns anhupte und aus dem Auto sprang. Zuerst dachten wir, daß wir einen Anschiss bekommen weil wir im Weg rum stehen. Letztlich wurde es aber ein sehr netter Hinweis, daß der Paß wegen Felssturz gesperrt ist und wir über den Autoreisezug ausweichen müssen. Die Alternativroute war uns für diesen Tag zu lange und so entschieden wir uns kurzerhand für diese Variante mit dem Zug.

Norberts Vara paßte kaum durch die Tür zum Motorradabteil. Letztlich hat es aber geklappt und der Waggon ist noch ganz. 30 Minuten später waren wir auf der italienischen Seite des Berges und setzten unsere Tour über das Centovalli wiederum in die Schweiz fort.

Den Tagesabschluss bildete eine Seenreihe in der Schweiz und in Italien. So fuhren wir vorbei am Lago Maggiore, am Lago di Lugano und am Lago di Piano und landeten schliesslich bei einsetzender Dunkelheit im very britischen Hotel Britannia am Como See, wo wir unsere Bikes direkt am See unter Palmen parkten.

Beim Abendessen in einer nahen Pizzeria war etwas Müdigkeit zu erkennen und so wurden auch keine Faxen gemacht und die Zimmer gleich nach dem Essen aufgesucht.


[Hotel]
Hotel Britannia Excelsior
Via Regina 41
22011 Griante Cadenabbia
www.hotelbrittanniacadenabbia.com

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21. August 2008 >> Griante Cadenabbia to Arabba (IT)
392,4 Kilometer in 07:28' / Schnitt in Bewegung: 52,4 km/h

Wieder mal perfekt geführt von Heinz starteten wir mit einer kleinen Schleife vorbei am Nordufer des Como-Sees. Danach war eine nervenaufreibende Kolonnenfahrt bis Tresenda am Programm. Rund 40 Kilometer mit langsamer Fahrt, Stau und komplett dichter Kolonne waren für Norbert zu viel und daher bog er bereits recht früh auf eine alleinige Alternativvariante ab.

Der Rest der Gruppe schlängelte sich an der Kolonne so gut wie möglich vorbei, passierte später Edolo und Ponte die Legno um am frühen Nachmittag eine Pause in Bormio einzulegen und aufzutanken. Diese hatten wir uns auch verdient, war doch der Gaviapass mit seiner sehr schmalen aber gut asphaltierten Anstiegsseite vor Bormio zu befahren. Danach ging es bei traumhaftem Wetter auf das Stilfserjoch. Und während wir ein kurzes Photoshooting einlegten war auch Norbert schon wieder bei uns, und das trotz eines deutlich längeren Weges.

Die Serpentinen auf der Ostseite des Stilfserjochs mußten wir hinter einigen deutschen Bikern bewältigen, die "nicht viel Platz" zum Überholen liessen.

Dennoch landeten wir im Vintschgau wo wir in Einzelfahrt bis zum nächsten Treffpunkt, der Autobahnauffahrt bei Bozen, fuhren. Und wie immer trifft es den Letzten der Gruppe mit Zusatzverzögerungen. Ist es vor dem Vintschgau ein Bahnschranken, ist es die Verkehrspolizei vor der Autobahnauffahrt bei Bozen. Aber so kamen die anderen Biker zu mehr Erholungszeit. Auch nicht schlecht.

Bei Bozen Nord verließen wir die Autobahn wieder, fuhren über Kastelruth, das Grödnertal, das Sellajoch und das Pordoijoch bis Arabba.

Dort war die Überraschung groß, hatte doch das Hotel La Forte keine Zimmer für uns reserviert. Dies aufgrund einer nicht erhaltenen email von Peter. Dennoch wurde rasch ein Ersatzquartier besorgt, das alle Anforderungen mehr als erfüllte und sogleich bezogen wurde.

[Hotel]
Garni Erica
32020 Arabba


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20. August 2008 >> Griante Cadenabbia to Arabba (IT)
506 Kilometer in Stunden und Minuten / Schnitt in Bewegung: keine Angabe

Ich konnte es nicht lassen und mußte meine Chance nutzen und ausbrechen. Von Cadenabbia dröhnten wir gemeinsam los, aber dann war es so weit. Bei Morbegno bog ich ab, nahm den Pso. di San Marco - Lenna - S. Giovanni Bianco - Dossena - S. Bartolomeo - Monte Zambla - Ponte Nossa - Clusone - den Pso. della Presolana - Schilpario und den Pso. di Vivione noch mit und stieß bei Edolo wieder auf die Route der anderen Frixe. Der restliche Weg nach Arabba war dann der selbe.

Das ganze Zusatzprogramm könnte man(n)/frau als "Hochpunkte-der-Bergamaskeralpen" bezeichnen. Schmal, teilweise ganz schmal (Pso. di Vivione: Breitenbeschränkung 2m), viele Höhenmeter, u. abwechslungsreiche Landschaft.
Es war 120km Mehraufwand, der es in sich hatte. Um die anderen Frixe zu erwischen mußte ich ganz schön angasen - der obligatorische Bratwürstel/Sauerkraut-Hotdog am Stilfsrejoch war mir dennoch gegönnt, und da waren sie auch schon eingeholt die anderen 5.

Dennoch, der Gaviapaß wir mir nicht gegönnt, weil ich die ganze Zeit, kupplungsschleifend im 1. Gang, mit max. 20km/h hinter der Polizia-Stradale den Berg hochwackelte. Die abartige, "wenig randgesicherte" Schotterumrundung des Tunnels hab ich mir dann aber auch erspart.



22. August 2008 >> Arabba to Home (A)
498,1 Kilometer in 07:38' / Schnitt in Bewegung: 65,2 km/h

Auch der letzte Tag hatte einige Highlights im Talon. So begannen wir mit dem Passo di Giau, dem Lieblingspass von Martin3, auf dem Peters Q mal Bergluft schnupperte und richtig durchdrehte.

Nach dem Stadtgewusel in Cortina D´Ampezzo schlängelten wir uns auf Talebene bis zum Fuße des Monte Zoncolan. Wiedereinmal hatten wir hier eine schmale Straße und enge sowie recht steile Kehren. Ein absolutes Erlebnis das kurz vor Paßhöhe mit ein paar einspurigen Tunnels abgeschlossen wurde.

Den Abstieg bewältigen wir in 2 Varianten. Peter und Mary über 10 sehr gut ausgebaute Kehren und der Rest der Gruppe
über eine direktere aber auch abenteuerlichere Variante. Getroffen haben sich alle wenige Kilometer später wieder in Priola.

Weiter ging es auf einen kurzen Abstecher ins Kanaltal und nach wenigen Minuten bei Resiutta zum Passo di Taimena, einem sehr schmalen Weg nach Slowenien, der es in sich hatte. Peter machte die Face to Face Bekanntschaft mit einem Radfahrer, Martin mußte die Auswirkungen einer Schotterbremsung mit Schlagloch in Kauf nehmen. Faszinierend war diese Route aber dennoch.

Wenig später begannen wir mit der Durchfahrt durch einen Teil des Soccatales und mit der Abschlußprüfung. Diese bildeten die 49 Kehren des Vrsic-Passes. Auf der Abstiegsseite nach wie vor mit Stöckelpflaster in den Kehren. Aber so schön wie an diesem Tag war der Paß noch bei keiner vorhergehenden Frix Tour. Einfach faszinierend.

In Kranjska Gora wurde die letzte Tourbetankung vorgenommen und über den Wurzenpaß ging es dann auf die A2. Von Fürnitz trieben wir dann unsere Stahlrösser bis zur Autobahnraststation Völkermarkt wo wir noch ein letztes Mal gemeinsam "einschnitten" und offene Rechnungen beglichen.

Mit loser Formation bewältigten die Frixe dann den letzten Abschnitt der Tour über die Autobahn und den Reststücken auf der Bundesstrasse bis Wolfsberg, St. Ruprecht, Gratkorn, Pischelsdorf und Graz. Ein echter Frix Bomb-Burst halt.

Zum Abschluss sei gesagt: Es war wieder schön und eine richtige und anstrengende CoolTour. Frixe sind einfach spixe, wie ein mittelalterlicher Spruch schon sagt. Dennoch gibt es, man glaubt es kaum, Erkenntnisse mit Verbesserungspotential. Für gescheite Photosessions, Pausenevents, Besichtigungen und Co. dürfen die geplanten Tagesetappen nicht mehr so lange sein wie bei dieser Tour. Bei passendem Wetter und endprechenden Highlights werden sie ohnehin länger (Zeit u/o Weg).

Was ist sonst noch aufgefallen: Es waren kaum Wohnmobile unterwegs und generell unerwartet wenige Motorradfahrer. Hat sich die Hauptsaisen verlagert?

[Hotel]
Home, sweet Home
0815 Secret Place 4711

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13. bis 22. August 2008 >> Total CoolTour
4069 Kilometer insgesamt mit über 70 Stunden im Sattel.

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Die Kennzahlen von Norberts Tourkalender, ein Schmankerl:

3.610 km
249 l Super 95ROZ
6,9 l/100km Durchschnittsverbrauch
68 Pässe
0 - 2.802 m ü.d.M.
14 Grenzübertritte
8 Länder (A, D, CH, LI, F, MC, I, SLO)


Noch einmal ein riesen Danke an Martin für die zahlreichen Photos (die übringes teilweise auch unter http://picasaweb.google.at/VaraMartin/Grenoble2008 zur Verfügung gestellt wurden) und die ununterbrochene Tourstatistik, an Heinz für die Super-Routenplanung und die kontinuierliche Führungsarbeit, und an Joe für den frischen Wind, den er und Thomas in die Runde gebracht haben, sowie auch für die Photos mit der gewaltigen Athmosphäre.

Für das Planen, Routen und Aufzeichnen unserer Tagesetappen verwendeten wir die Geräte "Quest" und "GPSmap60Cx" von Garmin. Die o.g. Tourdaten stammen von Martins Aufzeichnungen. Geringfügige Unterschiede zu den Aufzeichnungen der anderen Frixe können (... und werden diesmal erstmals teilw. aufgrund technischer Probleme) auftreten.

"evoi"
zu deutsch: Auf Wiedersehen ;-)






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