STORYBOARD | SCHOTTLAND

DIE TAGE IN BILDERN

25. Mai bis 09. Juni 2007

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Motorrad Liebe ist....
...zu wissen wer Du bist: Ein echter Frix!







25. Mai 2007 >> Frohnleiten to Vienna
252,30 Kilometer in 3:33' / Schnitt in Bewegung: 71,0 km/h

Nur wenige Sekunden vergingen zwischen dem Einreiten des ersten und des letzten Frix trotz unterschiedlichem Anreiseweg am vereinbarten Treffpunkt in Frohnleiten. Somit waren die Vorzeichen bei strahlend blauem Himmel bestens gesetzt. Vollgetankt ging es dann von der Autobahntankstelle Frohnleiten dem Tamagochi folgend Richtung Norden. Bereits nach 1 Kilometer begann aber das drücken am Gerät, denn wir wurden von der Schnellstraße abgeleitet. In den Helmen gabs daraufhin sicherlich etwas Gelächter. Super Beginn! Aber keine Angst, wir fanden über eine toll gewählte Route über Mürzzuschlag, das Preinergscheid, das Höllental und letztlich über die A1 deutlich zu früh zum Bahnhof Wien West. Auf diesem Weg hatten wir als Einstimmung auf Schottland nicht nur Sonne, Regen und regennasse Straßenabschnitte (zu je ~1/3) sondern auch noch eine Familie Hochlandrinder am Straßenrand. Na was will man mehr? Um 18:45 begann dann nach einer Stärkung mit Cola und einer "süßen Schnecke" (...weil Essen gibts dann eh am Zug...) das Verladen unserer Bikes. Der Autoreisezug ist richtig niedrig und gut gebücktes Einfahren zu empfehlen, weil sonst tuschts am Helm. Das Abteil war dann recht heiß aber zumindest nur für uns drei. So konnten wir uns etwas "ausbreiten", kultivieren und auf´s Essen vorbereiten. Die Essensbestellung kurz nach der Abfahrt von Wien West lautete dann: "Bitte 3 Paar Frankfurter und 3 Getränke". Puuuh, Großbestellung. Die Antwort umso verwunderlicher: "I glaub net das ma noch so viel habn, I muas schaun, derfs vielleicht auch a Debreziner oder a Käseplatte sein?". Geliefert wurde dann etwas festes und auch etwas flüssiges in unser Abteil. Wie sich im späteren Reiseverlauf herausstellen sollte ist das bereits äußerst positiv zu werten.

[Hotel]
Der Autoreisezug der ÖBB mit dem besonderen Comfort und Service ;-)


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26. Mai 2007 >> Düsseldorf to Amsterdam IJmuiden
271,77 Kilometer in 3:38' / Schnitt in Bewegung: 74,6 km/h

Nach nicht besonders vielen Schlafstunden hieß es um 05:30 "Taaagwacheee" mit Kaffee und Semmeln. Diese wurden ans Bett serviert. Um ~07:00 landeten wir dann am Düsseldorfer Hauptbahnhof wo wir recht lange auf unsere fahrbahren Untersätze (das rangieren der Waggons hat etwas länger gedauert) warten mußten. Nach der Beladung und dem Vollzähligkeitsappell legten wir dann Richtung Duisburg los. Das war eine gute Wahl, fanden wir doch ein nettes Plätzchen um ein zweites Frühstück einzunehmen. Weckerl mit Schinken und Käse und einem Blatt Salat zeigten, das es schon später wurde. Für Martin3 gabs natürlich auch was Süßes. Gut gestärkt wollten wir dann möglichst autobahnfrei Richtung Amsterdam. Unsere Tamagochis wollten das aber nicht, und so gaben wir uns geschlagen und setzen uns auf die Autobahn bis wir das Windmühlendorf "Zaanse Schaans" nördlich von Amsterdam erreichten. Dort wurde ein Photoshooting eingelegt und kurz darauf der Weg nach Ijmuiden beschritten. Interessant war hier, daß wir nach einem Kreisverkehr plötzlich auf einer Fähre landeten die uns über einen Kanal beförderte. Kurz danach entging dem Peter eine dahinstolzierender Löffler natürlich nicht. Für den Rest der Crew war das aber kein nenneswertes Ereignis ;-). Vor dem Checkin haben wir noch kurz vollgetankt und uns in die bereits wartende Schlange von 50 Motorradfahrer eingegliedert. Die Gedanken darüber, daß dies bereits viele sind haben sich dann in der fast 3-stündigen Wartezeit erübrigt, fanden wir uns doch als 3 Schottland-Biker in einem Schwarm von ~250 Motorradfahrern die zum 100-jährigen Jubiläumsrennen auf der Ile of Man aufbrachen. Das Durchschnittsalter der Biker lag bei geschätzten 45 bis 50 Jahren, und so fühlten wir uns recht wohl und führten das eine oder andere Benzintratscherl. Nach dem Chaosverzurren unserer Bikes auf Deck 3A folgte dann die lang ersehnte Dusche auf Deck 5. Beim Abendessen vielen uns dann fast die Augen raus und unsere Mägen wurden für das reichhaltige Buffet zu klein. Die Kabine war von der Größe OK, die Klimatisierung gut eingestellt und der Seegang kaum zu bemerken. So vielen wir auch recht kurz nach dem Abendessen und nach der ersten Runde "3-Göld" an der Bar in die Federn.


[Hotel]
The "Queen of Scandinavia". Unser schwimmendes 4*Hotel, operated by DFDS Seaways.


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27. Mai 2007 >> Newcastle to Kelso
239,00 Kilometer in 4:09' / Schnitt in Bewegung: 57,5 km/h

Nach der superruhigen Überfahrt ging das Entladen und auch die Grenzabfertigung zügig von statten. Erstaunlicherweise sind wir nach dem ersten Kreisverkehr kaum einer Motorradgruppe begegnet und so fuhren wir ganz problemlos auf der anderen Straßenseite und dem Heinz folgend der Hadrians Wall Richtung Westen, begleitet von wenigen Regentropfen, entgegen. Kurz nach Newcastle riss es aber auf und unsere Begeisterung stieg, denn aus der Wettervorhersage ließ sich das nicht erwarten. Nach der Besichtigung der Hadrians Wall war die Route gen Norden gerichtet und von einer saftig grünen, hügeligen Landschaft aus Feldern und Wäldern umgeben. Interessant waren auch bereits die vielen Steinmauern entlang des Weges oder auch Abschnitte die links und rechts der Straße von "Busch-Alleen" begrenzt wurden. Das darauffolgende Etappenziel, den schottischen Grenzstein, erreichten wir bei tiefen Temperaturen und im strömenden Regen. Dieser hat aber wiederum nicht lange angehalten und war in Jedburgh bei der Cathedralen-Besichtigung schon wieder vergessen. Die nächsten Highlights waren die bekannte Melrose Abbey und auch die Dryburgh Abbey. Wobei wir bei ersterer in ein nettes Cafe eingekehrt sind und wir zweitere dann nicht gesehen haben. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit entschieden wir im Raum Kelso Quartier zu beziehen. Bevor wir das taten galt es aber noch das Floors Castle zumindest von außen zu besichtigen. Ein wunderschöner Bau. Bereits auf dem Weg dorthin sind uns immer wieder Rallye-Autos begegnet. Im Zuge der Hotelsuche haben wir dann gesehen und erfahren, daß gerade die JimClark Rallye stattfand. Unser Glück war das Pech eines Teams. Dieses schied aus und so wurde für uns ein 3 Bettzimmer frei. Wir waren nicht böse, lag doch das Hotel auch noch neben der Kelso Abbey, die wir ohnehin besichtigen wollten. Der überaus nette und sehr gesprächige Hotelbesitzer (mehrfach in Österreich zum Schifahren gewesen) hat uns dann für das Abendessen das Restaurant "Waggon Inn" empfohlen. Dort war es wirklich gut und auch Haggis war als Vorspeise bereits dabei. Für Heinz war das nichts, aber Martin und Peter haben den Verzehr genossen. Bis ~22:00 war es dann noch strahlend blau und damit war noch Zeit für das eine oder andere Photo. Pub ist uns keines angesprungen und so sind wir um rund 23:00 (Gasthauszeit) mit vollem Magen, müde, mit einer guten Wettervorhersage und einer groben Tourplanung für den Folgetag ins Bett. Gelernt haben wir an diesem Tag, daß die Eintritte von ~4 bis 8 Pfund pro Sehenswürdigkeit ganz schön ins Geld gehen können und wir damit weitestgehend mit der Besichtigung von außen vorlieb nehmen werden.

[Hotel]

Queens Head Hotel
24 Bridge Street, Kelso, Borders, TD5 7JD

[Frage zum Tag]
Müssen wir, wenn wir es ganz korrekt machen zu unsern Fahrzeiten eine Stunde dazurechnen? Wir fahren jetzt ja schließlich in England und haben 1 Stunde Zeitverschiebung. Die Frage konnte nicht zu 100% beantwortet werden :-))


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28. Mai 2007 >> Kelso to Irvine
334,87 Kilometer in 5:31' / Schnitt in Bewegung: 60,6 km/h

Recht unspektakulär verlief dieser wolkenverhangene Tag. Zwischendurch gabs Regen und auch Hagel. Wie am Vortag war es wieder kühl und sporadisch feucht. Zuerst führte uns der Weg zur Ostküste in der Bereich von Holy Island. Auf dem Weg nach Norden gab es dann einen Kaffee und eine schottische Käseplatte sowie auch ganz frische Schokomuffins. Gestärkt und aufgewärmt stachen wir daraufhin quer durchs Land wo uns der River Tweed über weite Strecken begleitete. Nicht zu vergessen sind auch die vielen Schafe, Schafe und nochmals Schafe. Zwischendurch fanden wir uns in einer traumhaften und dennoch kargen Hügellandschaft die scheinbar nur uns gehörte. Kurz darauf fanden wir uns inmitten eines Golfplatzes. Etwas später nach der Bewältigung von "Steilserpentinen" vor dem Craignethan Castle. Und überall war es grün in nicht zu beschreibenden Farbtönen. Die Meilensteine der Tagesetappe seien so zusammengefaßt: Kelso, Berwick upon Tweed, Holy Island, Dunbar, Tantallon Castle, Aberlady, Innerleithen, Blyth Bridge, Ebrichle, Craignethan Castle, Carstairs und Strathaven. Quartier bezogen haben wir dann recht nobel im Thistle Hotel in Irvine um 117 Pfund im 3-Bettzimmer.

Doch an diesem Tag haben wir auch etwas gelernt, so ist es ja nicht: Die richtig schönen Streckenabschnitte findet man auf Heinz´s Karte als weiße Straßen dargestellt. D.h. es braucht eine gute Tagesplanung sonst landet man auf den Durchzugsstraßen.

Dieser Tag war letztlich doch ein ganz besonderer im Verlauf dieser Frix-Tour, denn der abendliche Whisky-Test-Trial begann.

[Whisky-Test]
Laphroaig (Einer von Martins Favorites)


[Hotel]
Thistle Hotel
46 Annick Road, Irvine KA11 4LD


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29. Mai 2007 >> Irvine to Campbeltown
240,00 Kilometer in 5:12' / Schnitt in Bewegung: 46,1 km/h

Etwas früher aufzustehen war wichtig, denn so hatten wir noch Zeit für eine kurze Polsterschlacht :-)) bevor es zum reichlichen Frühstücksbuffet ging. Auf diesem Weg wagen wir einen Blick gen Himmel und wir sahen zwar eine graue aber deutlich dünnere Wolkendecke. Dies wurde durch die Wetterprognose im Guardian (auf Seite 35;-) noch verbessert, zeigte sie doch genau in unserer Bewegungsrichtung eine Sonne. Das Buffet bescherte uns ein "full scotish breakfast" und so konnten wir auch an diesem Tag auf ein Mittagessen verzichten. Nach dem Checkout ging es los in Richtung Adrossan wo wir unsere Fähre auf die Insel Arran gerade noch erwischt haben. Diese brachte uns über den Firth of Clyde. Die Insel Arran haben wir dann von Brodick über Lamlash, Blackwaterfoot und Pirnmill gut abgefahren bevor uns vor dem Lochranza Castle in Richtung Kintyre (erneut mit einer Fähre von Caledonian MacBrayne) verabschiedeten. Diese Überfahrt war recht kalt wurde aber durch eine Delphin der uns begleitete etwas kurzweiliger. Auf der von Paul McCartney besungenen Halbinsel Kintyre machten wir dann einen Abstecher nach Skipness, welches etwas nördlich von unserer Anlegestelle lag. Der faszinierenden Küste entlang schlängelten wir uns dann fast alleine Richtung Süden. Nach einer kurzen Pause in Campbeltown begaben wir uns zu einem zu sehenden Leuchtturm am südwestlichsten Zipfel der Halbinsel. Ein Blick aus der Ferne genügte uns schließlich im windigen Umfeld bevor wir den Weg in die verschlafene Stadt Campbeltown antraten. Das Abendessen war wiederum eine neue Erfahrung: Menüwahl im Sofa sitzend und anschließender Aufruf in den Speisesaal zu einem Zeitpunkt wo die Küche bereits servierbereit ist. Und dann Kartoffel mit und ohne Schale als Beilage. Das sah sehr gut aus und war auch so. Eigentlich ein ganz angenehmer Ablauf. Das Ambiente im Hotel beschreibt man aber trotzdem am besten mit dem Wort "komisch". Den Tagesabschluß bildete ein Pub-Besuch. An einer Bar mit guter Whisky-Auswahl fanden wir einen Barkeeper der Wodka vorzog. So mußten wir uns beinahe selbst helfen, aber im Bereich der Herkunft der Whiskies war er bewandert und beriet uns gut.

Die Regentropfen des Tages waren kaum nennenswert und so durften wir bei den anderen Tropfen eines drauflegen.

[Whisky-Test]
Springbank (Destillerie aus dem Raum Campbeltown)
Glen Scotia (Destillerie aus dem Raum Campbeltown/Kintyre)

[Hotel]
Argyll Arms in Campbeltown
Main Street, Campbeltown, Schottland

[Frage zum Tag]
Eine Halbinsel ist per Definition ans Festland angeschlossen. Nachdem Großbritannien eine Insel ist, stellt sich nun die Frage ob Kintyre überhaubt eine Halbinsel sein kann? Das muß doch weniger sein. Eine Viertel-Insel, oder so... :-))

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30. Mai 2007 >> Campbeltown to Oban
313,77 Kilometer in 5:03' / Schnitt in Bewegung: 62,0 km/h

Wie schon zuletzt begann der Morgen mit einem Full-Scotish-Breakfast für Heinz und Peter, während Martin mit Eggs vorlieb nahm. Der Küstenstraße entlang des Sound of Jura trieb es uns an diesem Morgen nach Norden, doch eigentlich wurde es eine Loch-Tour. Nach der Küste auf der einen Seite von Kintyre wurde der Loch Fyne unser nächster Begleiter. Bevor es aber in Richtung Loch Gair losging legten wir einen Abstecher bei Lochgilphead ein. Dieser brachte uns zum Crinan Kanal, einem interessanten Kanal mit 15 Locks über eine beidseitig abfallende Anhöhe wo die Schleusentore noch immer manuell geöffnet und geschlossen werden, und zum Loch a Bhealaich, zum Loch Sween und zum Loch Na Cille. Auf dem Weg zurück legten wir eine mittlerweile obligate Kaffeepause ein.
Vorbei an verschlafenen Häfen und netten Orschaften, sowie auch an vermoosten Steinmauern und Brücken führte uns der Weg dann zum und vorbei am Loch Awe. Zuvor wurde aber das Inverary Castle noch kurz von außen besichtigt. Eine Telefonzelle hat es am Rande dieses Lochs Martin angetan. Peter war eher vom Oyster Catcher begeistert für den dann Martin in der Regenkombi auf die Pirsch ging. Danke nochmals! Obwohl wir bei strahlend blauem Himmel am Vormittag loslegten war es zwischendurch nass und durch das Wechselspiel von Trockenheit und Regen kamen wir auch erstmals mit Midges in Kontakt. So manch ein beflügelter Störenfried verfing sich im Helm und störte. Bevor wir das Loch Craignish streiften statteten wir Kilmartin noch einen Besuch ab. Im Friedhof gab es dort uralte Steinmetzarbeiten zu sehen die wiederum Martin sehr gut ins Bild rückte. Vorbei am Loch Melfort und am Loch Feochan trieben wir dann unsere gut bepackten Benzinesel bis nach Oban. Nachdem die Quartiersuche nicht so einfach war wie zuletzt, brauchte es ein paar Anläufe. Letztlich wurden wir bei einer privaten B&B Anbieterin fündig. Für das Parken unserer Schwergewichte mußte zwar die Gartengarnitur weggeräumt und eine Wäschleine abmontiert werden, aber es hat geklappt. Unsere Vermieterin hat uns dann auch zum "Scotish Evening & Dinner" gebracht. Schottischer Tanz, schottische Musik und gälischer Gesang inmitten von unzähligen Touristen aus aller Welt. Nur als Österreich aufgerufen wurde hat kein Tisch gejubelt. Komisch;-). Das Essen war gut und reichlich, wurden doch glatt dem Peter nach der Cock-a-Leekie Suppe aufgrund eines Bedienungsfehlers 2 Hauptgerichte serviert. Lachs und Huhn war dann doch etwas viel und so brauchte es Hochprozentiges. Den Whisky haben wir dann in einer Bar eingenommen die keine bleibenden Eindrücke hinterließ. Halt falsch, doch einen, Martin hat die "Malt Map" entdeckt. Und noch einen weiteren: Wir werden die klebrigen Tische in Erinnerung behalten.


[Whisky-Test]
Oban (Destillerie aus dem Raum Oban)
Talisker (Die einzige Destillerie auf der Insel Skye)
Bowmore Legend (Destillerie auf Islay)


[Hotel]
Privates B&B am Ortseingang von Oban

[Frage zum Tag]
Wo wurde das Golfen erfunden? Na das konnten wir klar beantworten. Das war in Schottland. Denn wäre es in Norwegen gewesen, dann hieße es ja "einfjorden" anstelle von "einlochen". Und der Vorteil für Schottland lag klar im Rückzug der Eisflächen nach der Eiszeit. Also kein Zweifel, bei diesem Thema kennen wir uns aus :-))


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31. Mai 2007 >> Oban to Oban
430,61 Kilometer in 6:54' / Schnitt in Bewegung: 62,4 km/h

Aufgrund des Preises unserer Zimmer und der Lage von Oban entschieden wir kurzerhand das Quartier zu behalten und mit leichterem Gepäck eine Tagestour zu beschreiten. Im bisherigen Verlauf der Tour wurde aus diesem Tag dann die längste und schönste (in allen Belangen) Etappe. Die blauen Löcher am Himmel begleiteten uns permanent und der Wind war deutlich wärmer und schwächer als an den Tagen zuvor. Die Feuchtigkeit kam an diesem Tag nicht von oben sondern beschränkte sich auf nasse Asphaltstellen. Von Oban führte uns der Weg nach Glencoe und vorbei am noch leicht schneebedeckten Ben Nevis. Darauf folgte eine Umrundung des Loch Leven und die ostseitige Auffahrt entlang des Loch Linnhe bis nach Fort William. Entlang des Loch Eil, nördlich vorbei am Loch Shiel und am Loch Eilt führte uns der weitere Weg bis nach Mallaig. Den Weg zurück wählten wir küstennah und entlang des Loch Ailort und Moidart. Beim Loch Sunart angekommen verlangten unsere Mägen nach einer Pause, doch eine zeitlang gab es nichts außer Wald, Wiesen und Wasser. Was wir dann aber gefunden haben hat uns für alle Wartezeit entschädigt. Bei Strontian genossen wir Kaffee, Shortbread und Scones with Cream in einer Weise die den weggestreckten kleinen Finger rechtfertigte. Ein Hotel wie es Rosamunde Pilcher Filme zeigen. Ein Traum der mit Worten kaum wiederzugeben ist. So besonders dieses Hotel für uns war, so besonders waren auch wir für das Hotel. Denn die Bedienung hat sich schon gewundert welche Gäste denn hier mit einem Motorrad eintrudeln. Das muß ein Versehen sein, war es aber nicht. Es war Zufall. Von dort weg wollten wir eigentlich das Loch Linnhe nicht mehr umrunden, sondern die Fähre von Ardgour nehmen. Weil die Warteschlange aber zu lang war und eingeschränkter Fährbetrieb angekündigt wurde entschieden wir uns zur Umrundung. Die Kilometer krabbelten nach oben und Peters Tankuhr kontinuierlich nach unten. Auf dieser Seite des Lochs, eigentlich den Lochs weil auch Loch Eil noch dazukam, gab es vor allem Ruhe zu finden, aber keine Tankstellen. Und da nicht nur wir so entschieden wurde in Martins Rückspiegel ein Kleintransporter immer größer. Bevor die Gelblicht (Tankanzeige)-Nervosität aber ins unermessliche stieg, war sie da, die Tankstelle. Und er war weg, der Transporter. Voll aufgetankt kurvten wir so nochmals an Fort William und am Ben Nevis vorbei. Zweiterer wies erstaunlicherweise etwas mehr Schnee auf. Da hatten wir wohl wieder etwas Glück. Zurück in Oban angekommen und frisch gemacht kehrten wir im Waterfront Restaurant ein und genossen tolle Gerichte. Darunter auch Seafood vom Feinsten. Den Whisky nahmen wir dann als fast einzige Gäste in der darunterliegenden Bar ein.

[Whisky-Test]
Bowmore (Destillerie auf Islay)
Laphroaig (ein rauchiger Insel Whisky)
Macallan Oak (ein milder Speyside Whisky)
Tullibardine (ein Highland Whisky)


[Hotel]
Privates B&B am Ortseingang von Oban

[Frage zum Tag]
Welchen Begriff ergibt ein großes "O" und eine "Kerze"? Naaa, schon gefunden? Schwer? Ned echt, oder? Na klar das steht für "okiazn"! Und genau das wollten wir an diesem Tag mit der Fähre tun, die Route abkürzen. Später am Abend gabs dann keine Fragen mehr, sondern nur noch einen Befehl: "Geh liegn Reisinger!!" :-))


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01. Juni 2007 >> Oban to Edinburgh
315,50 Kilometer in 5:00' / Schnitt in Bewegung: 63,0 km/h

An diesem traumhaften Tag galt es die Strecke von Oban bis nach Edinburgh zu bewältigen. Vorbei am Loch Etive und am Loch Awe führte uns der weitere Weg zum Loch Tay. Etwas später passierten wir das Loch Earn auf seiner Südseite. Am Ende dieses Lochs stand das Naturschutzgebiet " Queen Elizabeth Forest Park" vor uns. Um auftanken zu können mußten wir dann noch an Callander vorbei. Die Kaffeepause brachte uns etwas später wieder in eine neue Region des Schwärmens, haben wir doch von der Seniorchefin selbstgemachte Trüffel zum Kaffee bekommen. Unbeschreiblich im Geschmack! Nachdem wir auf dem bisherigen Tagesverlauf schon so viele schöne Streckenteile und faszinierende Hochebenen durchfahren hatten und auch die älteste Destillerie Schottlands passierten, war der restliche Weg kein Problem. Von Stirling bis Edinburgh war das Ziel der Weg und so hieß es auch erstmals ab auf die Autobahn. Zum einzigen vorreservierten Hotel haben wir ohne Umweg gefunden. Der Versuch auswärts zu essen schlug fehl. Wir konnten kein geeignetes Restaurant finden. So kehrten wir zum Hotel zurück und genossen dort unser Abendmahl. Die Freude war riesengroß als zu später Nachtstunde Mary pünklich landete. In den Tagen zuvor war diese Landung gesundheitsbedingt gar nicht so sicher. Gegen Mitternacht hatten wir aber eine gemeinsame Fahrt in einem typischen Taxi und Mary´s ersten Whisky hinter uns und somit allen Grund zum Lachen. Und nachdem wir an diesem Tag den Loch Tay und auch Callander besucht hatten, mußte es eine diesbezügliche Frage zum Tag geben.


[Whisky-Test]
Laphroaig (ein rauchiger Insel Whisky)
Macallan (Mary´s Einstieg in den Whisky Test)
The famous Grouse (ein Whisky aus der ältesten Destillerie Schottlands)


[Hotel]
Ellersly House Hotel
4 Ellersly Road, EDINBURGH GB EH12 6HZ

[Frage zum Tag]
Wie spät ist es um Mitternacht nach CGT? Waaas, Ihr kennt CGT nicht? Also wir sagen Euch, daß es nach CGT bereits 01:00 war. Jetzt wenigstens alles klar? Noch immer nicht? Na dann: CGT = Central Graz Time.


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02. Juni 2007 >> Edinburgh to Milltimber
325,43 Kilometer in 5:21' / Schnitt in Bewegung: 60,8 km/h

Vor der Abfahrt aus Edinburgh war das Hauptthema unter uns: "Werden Peters und Heinzs Hinterreifen halten?". Die Indikatoren waren schon in Reichweite. Nach der morgentlichen Routenplanung war das aber schon wieder zweitrangig. Die Koffer wurden umgepackt, nicht Benötigtes im Hotel zurückgelassen und der Weg Richtung Norden zu viert in Angriff genommen. Die erste Pause legten wir an diesem Tag in St. Andrews ein. Und zwar direkt vor der zerstörten Kathedrale. Für eine deutsche Touristengruppe war dies scheinbar der ideale Platz und so kamen unsere Mopeden und die Navigationssysteme plötzlich in den Mittelpunkt und die Kirche verlor an Bedeutung. Nach sehr netten Gesprächen trennten sich unsere Wege wieder und wir begaben uns in Richtung Devils Elbow. Diese Strecke wurde uns als ideal für Motorradfahrer beschrieben und sie war auch so. Nach der Überwindung der höchsten Stellen stand die Besichtigung von Balmoral Castle, einem aktiven Sommersitz der Queen, am Programm. Das Schloß war aber nicht zu sehen und der Eintritt zu geschmalzen. So zogen wir das nächste Ziel, das Dunnottar Castle vor. Dieses haben wir dann von allen möglichen Richtungen besichtigt und auch unzählige Fotos geschossen. Nach einem erneut trockenen Tag und vielen Kilometern drängte es uns ob der fortgeschrittenen Stunde zur Hotelsuche. Es brauchte ein paar Anläufe bis wir fündig wurden, denn die einen waren ausgebucht und die anderen zu teuer. Und da wir uns nicht für Peterculter oder Maryculter entscheiden konnten nächtigten wir dann schliesslich in Milltimber, südöstlich von Aberdeen. Gegessen wurde dann im Hotel wo es übrigens auch Whisky gab. Für Ausflüge in den Ort waren wir an diesem Tag bereits zu spät dran.


[Whisky-Test]
Tobermory (Destillerie auf Mull)

[Hotel]
The Waterwheel Inn
North Deeside Road, Bielside, Aberdeen AB15 9EN


[Frage zum Tag]
Weiß ein schwarzes Schaf in einer Herde weisser Schafe selbst, dass es schwarz ist? Wir wissen es nicht aber weiß Weiß es? :-))


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03. Juni 2007 >> Milltimber to Cullen
242,54 Kilometer in 3:38' / Schnitt in Bewegung: 66,6 km/h

Ein fixer Punkt in der Vorabplanung war die Region Speyside. Diese stand an diesem 3. Juni am Programm. Nicht besonders weit vom Hotel weg stiegen wir in den Whisky Trail ein. Auf dem hügelig-kurvigen Weg kamen uns immer wieder Wegweiser oder auch Destillerien unter. Aber auch ein paar Hochlandrinder, und diese standen für uns Modell. Nachdem es aber ein Sonntag war luden nicht besonders viele Destillerien zu einer Besichtigung ein. Eine, und zwar die größte, tat das aber und so nahmen wir an einer interessanten Führung durch die Glenfiddich Destillerie teil. Ein faszinierendes Marketing und eine Führung mit Victoria, die uns behandelt hat als ob wir die erste Gruppe von Gästen wären. Ein besonderes Ereignis, auch wenn letztlich der Glenfiddich nicht zu den Favorites in der Bewertung gehörte. Von dort weg wollten wir unbedingt zu einem Ort den wir aus einem Diavortrag kannten. Crovie. Da dies ein fixes Ziel war ließen wir uns von dem starken Seewind entlang der Küste auch nicht abhalten. Die Besichtigung machten dann Peter und Martin aus der Ferne. Heinz und Mary wagten den Weg bis an die Küste für ein einsames Fotoshooting. Man glaubte es kaum, aber die Zeit lief dahin und so begaben wir uns auf Hotelsuche und verkürzten die bis nach Elgin geplante Route. In Cullen wurden wir beim zweiten Anlauf fündig. Beim Versuch ein Restaurant zu finden brauchte es noch mehr Versuche. Diese haben sich aber ausgezahlt, denn wir genossen ausgezeichnetes Essen (inklusive Haggis) und fanden dabei auch die bestausgestatteste Bar im Verlauf unserer Tour im Seafield Arms Restaurant.


[Whisky-Test]
Arran Port Cask Strengh (#1: lange gesucht und endlich gefunden)
Arran Marsala Finish (#2)
Arran Non-chillfilterd (gleich 3, kommen sie doch aus der besten Destillerie 2007!)
Balvenie Double Wood

[Hotel]
Crannoch Hotel
12 Blantyre Street, Cullen, AB56 4RQA

[Frage zum Tag]
Sollte man Whisky nur geniessen, oder auch auf den Preis achten? Na ja, wenn ein gutes Tröpferl mal ~12 Euro kostet, dann gibt es nur eins: Augen zu und durch!

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04. Juni 2007 >> Cullen to Dornie
398,68 Kilometer in 5:49' / Schnitt in Bewegung: 68,4 km/h

Dieser Tag wurde in allen Belangern der absolute Höhepunkt unserer Tour. Und dies nicht nur weil es uns auch zum nördlichsten Punkt und damit auch zum am weitest entferntesten Punkt von Graz in der Frix-Geschichte brachte. Nein, wir hatten prächtiges Wetter, sahen faszinierende Landstriche in den Highlands und in den Küstenregionen und zum Abschluß das Eliean Donan Castle im tollen Licht. Die Wetterverhältnisse haben deshalb neben Martin3 noch einige andere Profi-Fotographen angezogen die mit ihren Kameras auf Stativen montiert am Ufer lauerten. Dieser Tag, der mit der Besichtigung der Elgin Cathedral begann ist nicht weiter beschreibbar, es würde dem Leser der Mund offen bleiben und den Schreiber zu den superlativen Superlativen treiben. Es war einfach ein Tag aus dem Bilderbuch, der mit einem Abendessen bei Kaminfeuer im Loch Duich Hotel endete.
Natürlich war wieder Haggis dabei, denn das Zeug war echt gut. Aber auch der "Sticky Toffee Pudding" und die "Hot Chocolate Pie with Ice Cream" haben weder in der Karte noch auf unserem Tisch gefehlt. Diese Atmosphäre ließen wir uns auch beim Whisky nicht nehmen. Wo kann man denn 3-Göd vor einem offenen Kaminfeuer spielen? Nirgends außer dort!


[Whisky-Test]
Dalwhinnie
Bowmore
Glengoyne
Glenfiddich Special

[Hotel]
Loch Duich Hotel
Ardelve, Dornie, Ross-shire, IV40 8DY


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05. Juni 2007 >> Dornie to Pitlochry
313,29 Kilometer in 4:19' / Schnitt in Bewegung: 72,5 km/h

Begonnen hat dieser Tag mit einem morgentlichen Photoshooting von McMartin. Noch bevor die Hähne krähten lag er auf der Lauer nach dem richtigen Licht. Erst nach dem Frühstück schritten wir gemeinsam zur Besichtigung des Eilean Donan Castle. Mit Piper-Musik wurden wir empfangen und so ließen wir uns die Besichtigung dieser wiederaufgebauten und toll gelegenen Burg nicht nehmen. Auf gut ausgebauten Straßen starteten wir dann in Richtung Loch Ness Umrundung. Dieses Loch wurde seinem Namen gerecht und so fiel an diesem äußerst sonnigen Tag hier der Nebel ein und es regnete leicht. Auf der einen Seite des Lochs besichtigten wir das Urquart Castle (aus der Ferne), auf der anderen stoppten wir für eine Stärkungspause mit Chocolate Cake und Ice Cream. Während der Stärkungsphase hörte es wieder auf zu nieseln und wir setzten unseren Weg in Richtung Pitlochry fort. Kurzerhand entschieden wir uns dann noch das kurz vor Pitlochry gelegene Blair Castle zu besichtigen wo wir um ~17:00 eintrudelten. Diese Uhrzeit bedeutete erstens "kein Eintritt" und zweitens "wenige Besucher". So genossen wir den Schlosshof, ließen uns die Sonne auf den Helm brennen und tratschten. Ein Blick über die Schulter war dann ein Zeichen dafür, daß wir tatsächlich die Letzten waren und so brachen wir auf. Wenige Meter später standen wir vor dem verschlossenen Tor zum Schloßgarten. Auf der Innenseite!! Im daneben liegenden Haus ein Schild: "Don´t ring. We can not open the Gate!". Blutdruck stieg. Doch Heinz und ein nettes älteres Ehepaar hatten alles im Griff. Beide sahen das Schild zum Not- (Abend-)Ausgang. Und so wurde auch diese Hürde ohne Sprung übers Tor geschafft. Für rund 3 Meter Höhe hätten wir etwas Anlauf gebraucht ;-) Der erste Versuch in Pitlochry ein Hotel zu finden hat dann geklappt und war noch dazu ein Volltreffer.


[Whisky-Test]
Balvenie Doublewood
Bell's (Blended > Aus einer Vielzahl anderer "Schotten")

[Hotel]
Tigh-naCloich Hotel
Larchwood Road, Pitlorchy PH16 5AS
www.pitlorchy-hotel.com

[Frage zum Tag]
Also wo fängt jetzt genau das Meer an und wo hört ein Loch auf? Nicht so ungefähr dort, sondern wirklich ganz genau? Wird das mit dem Salzgehalt des Wassers bestimmt oder mit andern Größen? Fragen über Fragen......


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06. Juni 2007 >> Pitlochry to Edinburgh
115,77 Kilometer in 1:33' / Schnitt in Bewegung: 74,2 km/h

Durch Zufall haben wir am Vortag ein Schild zu einer Destillerie in Ortsnähe entdeckt. Im weiteren Verlauf erfuhren wir, daß es sich dabei um die kleinste Destillerie Schottlands handelte. Und so entschieden wir gleich als erste Station eine Besichtigung einzulegen. Zuerst gabs aber wieder ein Frühstück mit einem besonderen Service. Vom O-Saft bis zum Full-Scotish-Breakfast wurden wir bedient wie 3 Könige mit Ihrer Queen. Heinz schwärmte vom besten Frühstück aller Zeiten. Der Unterschied nach der Besichtigung von Edradour zu Glennfiddich war sehr interessant. Nach einer Stunde war unseren Öfen aber auch schon wieder langweilig und so trieben wir sie über die Autobahn nach Edinburgh. Nach kurzen Navigationsproblemen nach der Firth of Forth Bridge von Peter übernahm Martin das Ruder und führte uns zum bekannten Hotel. Dort hat nicht nur die nette Rezeptionistin sondern auch unser hinterlegtes Gepäck auf uns gewartet. Der Nachmittag galt der Stadt. Wie sichs gehört haben wir uns mit dem Doubledecker-Bus ins Zentrum begeben, sind herumgeschlendert und haben einen Park genossen. Gegessen haben wir direkt neben der Burg nach dem Genuß von schottischem Bier an der im Restaurant befindlichen Bar. Der Tagesabschluß, wie sollte es anders sein, fand sich mit 3-Göd, Livemusik und Whisky in einem Pub im Zentrum. Nach der Busfahrt besuchten wir noch kurz die Hotelbar und fielen anschließend in unsere Betten.

[Whisky-Test]
Laphroaig
Highland Park
Ardbeg
Edradour
Glenmorangie
Macallan


[Hotel]
Ellersly House Hotel
4 Ellersly Road, EDINBURGH GB EH12 6HZ

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07. Juni 2007 >> Edinburgh to Newcastle
197,80 Kilometer in 2:37' / Schnitt in Bewegung: 74,9 km/h

Durch das Umpacken unserer Beladung waren wir fast die Letzten beim Frühstück. Nach diesem verabschiedeten wir uns von Mary, die mit dem Taxi Richtung Flughafen hirschte. Nur wenige Minuten später war die Ölstandskontrolle bei Heinzs GS abgeschlossen und wir legten Richtung Newcastle los. Auf diesem Weg gab es nur 2 Ziele: Erstens den Grenzstein und zweitens eine Kaffeepause. Das erste Ziel wurde bei Kälte und Nebel erreicht. Ohne Regen waren wir aber für ein gemeinsames Photoshooting bereit. Der Rest der Strecke wurde zügig absolviert und so waren wir früh beim Checkin, konnten früh verladen (Deck 4) und Heinz war um 16:30 Gasthauszeit schon geduscht (Deck 10). Beim Ablegen saßen wir schon im Restaurant. Die "King of Scandinavia" beeindruckte wie ihr Schwesterschiff durch das gepflegte Erscheinungsbild. Fast ohne Seegang begann unsere Überfahrt die uns vor dem Einschlafen noch an der Bar (mit einem Whisky oder zwei) und einer One-Man-Live-Show vorbeibrachte.


[Whisky-Test]
Laphroaig (aber nicht nur Einer! ;-)

[Hotel]
Unser schwimmendes Hotel mit mindestens 4 Sternen. The "King of Scandinavia".


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08. Juni 2007 >> Amsterdam IJmuiden to Düsseldorf
262,39 Kilometer in 3:09' / Schnitt in Bewegung: 82,9 km/h

So wie die Überfahrt begonnen hat so verlief sie auch weiterhin. Absolut ruhig. Und so glitten wir pünktlich in den Hafen von Ijmuiden. Durch das Warten auf die LKW-Entladung waren wir etwas später dran, aber zumindest waren da die Temperaturen noch OK. Etwas später setzten wir uns auf die Autobahn und stachen mit voller Schottland-Montur bei rund 30 Grad in Richtung Düsseldorf. Die Pause legten wir auf -1 Meter Seehöhe an einer Autobahnraststation ein. Bis dorthin war der Verkehr zähflüssig. Nach der Pause begann es zu stauen, was bei diesen Temperaturen in unserer Ausrüstung besonders lustig war :-(. Aber auch das ließen wir hinter uns und so kamen wir deutlich vor der Zeit und voll verschwitzt an der Verladestelle in Düsseldorf an. Nach dem verzurren der Jacken auf Heinzs Mopede kehrten wir auf einen Salat und ein Eis ein, um das lange Warten zu verkürzen. Vor dem Checkin bekammen wir auch noch eine Kratzer-Aufzeichnung an unseren Öfen von einem sehr gewissenhaften DB-Angestellten. Kaum eingecheckt begannen die Dejavues. Kein Wasser, keine Waschmöglichkeit, keine Würstel....... "Ach Würstel, es könnt sein, daß wir keine mehr haben. Ich muß suchen.".....etwas Zeit verging....Dann mit einem Grinsen in der Tür:"Ich hab welche gefunden." Gefunden? Wo? Wir trauten uns nicht zu fragen. Als Draufgabe wurden diese aber dann noch in ein anderes Abteil geliefert. "Ich hab nmir schon gedacht, die sehen etwas anders aus....".Die Konsumenten haben sich sicherlich gefreut. Heinz weniger. Nach gut einer weiteren Stunde wurden dann auch für uns noch Nährstoffe entdeckt und wir versuchten nach dem Verzehr zu Schlafen.


[Hotel]
Der Autoreisezug der ÖBB mit dem ganz besonderen Comfort und Service ;-)


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09. Juni 2007 >> Vienna to Home (Peter)
301,64 Kilometer in 4:28' / Schnitt in Bewegung: 67,3 km/h

Das mit dem Schlafen hat erwartungsgemäß nicht besonders gut funktioniert, aber kein Problem, denn es lagen ja nur mehr ~300 Kilometer vor uns. Die Route führte uns von Wien West bis nach St. Pölten und dann über Lilienfeld bis nach Mariazell. Gestoppt wurde zum Tanken, für einen Imbiss und für einen Frix-Becher in Mariazell (Danke Martin!). Heinz mußte auch im Bereich von Lilienfeld einmal stoppen, weil die Begeisterung über unsere Heimkehr überhand nahm. So sprang doch glatt ein Mann jubelnd und mit weißem Kapperl aus einem Bushütterl und wollte von Heinz ein Autogramm........ in Form von 20 Euro;-) Nach Mariazell führte uns die gemeinsame Route über den Seeberg und das Alpl. Im Raum Birkfeld trieb uns ein Schauer in ein Bushütterl in dem wir 5 bis 10 Minuten zuwarteten. Von Heinz verabschiedeten wir uns schliesslich in Puch/Weiz und die Wege von Martin3 und Peter trennten sich beim Kreisverkehr südlich von Weiz. Ins Hoamatl gings dann getrennt was für Peter hieß: Weizklamm, Semriach, Gratkorn. In Gratkorn angekommen wurde zuerst der Reifen kontrolliert. Puuuhhhh. Wenig vom Profil da, aber gerade noch OK.


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25. Mai bis 09. Juni 2007 >> Total CoolTour
4554,76 Kilometer insgesamt mit über 69 Stunden im Sattel.

Highlands, Schafe, Lowlands, Ruinen, Wetterglück, Schafe, Hochlandrinder, Burgen, 1000 Kilometer mehr als geplant, Küstenregionen, Schafe, Destillerien (darunter die älteste, die kleinste, die größte und einige andere. Und darunter auch die Beste!), Whiskies, Schafe, Schlösser, Wind und Kälte, Super nette Leute, Lochs und Locks, kein mopedfreier Tag, Schafe, Rosamunde, Schafe, tolle Quartiere, Schafe, kulinarische Verwöhnung, keine Zwischenfälle, keine Konflikte, Schafe, keine Defekte und nichts vergessen (weder daheim noch in Schottland), das war Schottland 2007. Frixe, ihr ward Spixe !!!!

Und eines sei noch gesagt: Nicht nur die Lochs sind nett (lochts net;-), nein ganz Schottland geizt nicht und auch Rosamunde gibts nicht nur im Fernsehen. Weiters kann man hier nicht nur links reden sondern auch englisch foarn.

Aber trotzdem: "Ohne Frix is Schottland nix!"

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Für das Planen, Routen und Aufzeichnen unserer Tagesetappen verwendeten wir die Geräte "Quest" und "GPSmap60Cx" von Garmin. Die o.g. Tourdaten stammen von Peters Aufzeichnungen. Geringfügige Unterschiede zu den Aufzeichnungen der anderen Frixe können auftreten.



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