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DIE
TAGE IN BILDERN
21. bis 29. April 2007












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21.
April 2007 >> Home to Livorno
Der Korsikateil der Gruppe begann sich
in Pischelsdorf zu formieren wo Wolfgang, Bernhard und Heinz
in aller früh loslegten. Hermann kam dann zwischen Graz-Ost
und Graz-West dazu. Der Treffpunkt mit Peter wurde mit dem
ersten Tankstopp an der Raststation Dreiländerecke vereinbart
und auch pünktlichst eingehalten. Nach einem Tratscherl
mit der Autobahnpolizei (die sich nach neuen Motorrädern
sehnt) setzten wir uns auf die Autobahn bis kurz nach Bologna.
Der Weg bis dorthin wurde nur durch den Tankstopp und die
Mautstationen unterbrochen. Kurz nach der Abfahrt von der
Autobahn in Richtung Passo di Raticosa streikte die Batterie
von Peters Varadero. Mit Anlaufen lassen oder anschieben beschritten
wir dann aber noch den weiteren Abschnitt dieses Tages übern
Passo di Futa und den restlichen Weg über die Autobahn
von Florenz bis Livorno. Der Anruf beim ÖAMTC half nicht
viel, denn der Techniker konnte nicht mit einer Motorradbatterie
helfen, er konnte auch nur den Defekt bestätigen. Bei
der abendlichen Pizza wurde dann Peter zur Weiterfahrt mit
An-Schieberegister überredet und es ging an einer Eisdiele
vorbei ins Hotel.
Übernachtung: Hotel Bristol / Via delle Felci n°
38 / 56018 Tirrenia - Pisa
Tourdaten: keine Aufzeichnung wegen Stromausfall :-(
22. April 2007 >>
Livorno to Saint Florent
In aller Früh wurde die Varadero mit gezogenem Choke
durch die Gassen von Livorno geschoben nachdem der Versuch
mit improvisierten Starterkabeln nicht geklappt hat. Das gute
Stück ist aber brav angesprungen und so kamen wir zeitgerecht
an der Anlegestelle unserer Fähre nach Bastia in Livorno
an. Nach einer ruhigen und sonnigen Überfahrt kamen wir
in Bastia an, brachten die Mopede in Gang und bewegten uns
in Richtung Rogliano, dem nördlichsten Punkt unserer
Korsikatour am Cap Corse. Bevor es aber auf der tollen und
kurvigen Route vorbei an Türmen und schönen Küstenabschnitten
nach Norden ging kehrten wir zum Mittagessen in einem netten
Lokal ein. Trotz der Bestellung mit dem Zusatz "bien
cuit" schaffte es der Chef de Cuisine nicht das Fleisch
tiefer als 2mm anzubraten. So hatte Wolfgang nicht viel Freude
mit dem Brochette und beschränkte sich auf die Pommes
Frittes. Beim ersten Tankstopp gingen unsere Mundwinkel aber
wieder nach oben nachdem wir Kulis von einem sehr freundlichen
Tankwart geschenkt bekommen haben. Nach der Umrundung des
Kap´s machten wir in Saint Florent halt, suchten ein
Quartier und genossen das korsische Bier (Biera Corsa PIETRA
accumudata cu a castagna) und auch Pizza mit korsischer Wildschweinwurst.
An diesem Tag wurde auch erstmals in einem Lokal am Hauptplatz
ein Schnapser gestartet und danach an der Hotelbar geknofelt.
In beiden Partien schnitten die "Newcomer" gar nicht
schlecht ab.
Übernachtung: Hotel Bellevue / 20217
Saint-Florent
Tourdaten: keine Aufzeichnung wegen Stromausfall
:-))
23. April 2007 >>
Saint Florent to Ajaccio
Nachdem das Hotel auf einer Kuppe lag, konnte das älteste
Motorrad der Gruppe morgentlich anrollen. Wolfgangs Tamagotchi
folgend begaben wir uns dann auf kurvigem Weg über das
Landesinnere, wo wir beim Vormittagskaffe Marschmusik und
EAV aus dem RT-Radio hörten was die Wirtin mehr belustige
als den Wirt. Anschliessend folgten faszinierende Küstenstraßen
mit rotem Fels auf unserem Weg bis nach Porto. Faszinierender
Weise gab es dort dann im Hafen einen Salat mit Kernöl.
Was uns wohlgetan hat, hat den Wirt beim abservieren verwundert.
Welch komische Farbe hatten den die Schüsseln bekommen?
Gut gestärkt besichtigten wir dann einen Küstenstreifen
mit dem Namen "les Calanche". An einer Abzweigung
haben wir dann aber leider Bernhard verloren. Soviel hat der
Berni aber nicht versäumt landeten wir doch nach einigen
Kilometern in einem Fahrverbot. Nach einigen Abstimmungstelefonaten
haben wir uns dann aber wieder auf dem Weg nach Cargese gefunden.
Gemeinsam ging es dann zum Etappenziel nach Ajaccio, wo mächtig
viel Verkehr war und wo es auch nicht einfach war ein Hotel
in der entsprechenden Preisklasse zu finden. Wolfgang und
Heinz haben aber letztlich doch eine passende Bleibe mit passablem
Restaurant direkt am Strand gefunden.
Übernachtung: Hotel Stella di Mare / Route des Sanguinaires / 20000 Ajaccio
Tourdaten: 287 km in 5:39 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
24. April 2007 >>
Ajaccio to Porto Pollo
Von Ajaccio weg haben wir einen kurvigen Weg quer über
die Insel gewählt um in Porto-Vecchio unser Mittagessen
einzunehmen. Auf dem Weg dorthin passierten wir den höchsten
Paß der Insel mit 1477 Höhenmetern. Dabei fuhren
wir nicht nur an freilaufenden Kühen und Schweinen vorbei
sondern auch an einem österreichischen Kamerateam, welches
Hermann prompt zum Interview für die Sendung "schöner
Leben" lud. Nach dem Mittagessen begaben wir uns auf
kürzestem und sehr geradem Weg in Richtung Bonifacio.
Die Überfahrt von Bonifacio nach Santa Teresa di Gallura
bewältigten wir mit Saremar. Soweit alles klar, bis auf
die Frage warum wir 50 Euro Steuern bezahlen mußten.
Nach der kurzen Überfahrt schritten wir zur Hotelsuche,
wurden prompt fündig und hatten so noch die Zeit einen
Ausflug zu einer bekannten Gesteinsformation (dem Bären),
der durch Winderosion geformt wurde zu unternehmen. Zu Abend
gegessen haben wir dann wieder im Hotel und konnten dabei
allesamt wieder die italienische Küche in vollen Zügen
geniessen.
Übernachtung: Hotel Le Dune / Porto
Pollo - Palau (SS)
Tourdaten: 202 km in 3:47 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
25. April 2007 >>
Porto Pollo to Bosa
Nach einem Fehlalarm um 07:45 war es um rund 08:00 so weit.
Markus, Erwin und Alois sind in Sardinien angekommen und haben
uns ohne Umwege gefunden. Nach einem Frühstück,
dem Batterieeinbau und der Tourplanung ging es zügig
los in Richtung Bosa. Traumhafte Streckenteile und faszinierende
Küstenabschnitte haben uns dabei ein etwas anderes und
deutlich grüneres Sardinien gezeigt als bei unserer Ausfahrt
im Jahr 2005. Die Gruppe blieb recht kompakt, es ging keiner
verloren und auch die Wartzezeiten auf Peter hielten sich
in Grenzen. Somit kann man durch die Bank von einer Genußfahrt
sprechen. Einzige Ausnahme war der Abflug von Heinz´s
Tamagotchi während eines Überholvorganges. Alois
fand das gute Teil dann auf einer Distel liegend noch immer
navigierend. Ausser ein paar Schrammen dürfte es nichts
abbekommen haben. Nach der Hotelsuche in Bosa genehmigten
wir uns einen, oder waren es doch zwei?, Drinks am Strand
bevor wir zum Abendessen schritten. Und nachdem dem Wirten
beim Abendessen auch noch der Pizzateig für die Calzone
von Markus ausgegangen ist mußte der Schiefstand mit
der Übergabe der für ihn gemachten Pizza korrigiert
werden. Markus genoß die Pizza des Wirten sichtlich.
Es blieb keine Olive übrig. Nach dem Abendessen ging
es zurück an die Bar wo wir Nino und Marco kennenlernten,
die beide schon gut drauf waren. Nach kurzer Zeit wurden wir
in den "Weinkeller" von Nino eingeladen. "Psssst,
Ganz Leise" hieß es mehrfach auf dem Weg zum und
ins Wohnhaus, das galt natürlich nur bis wir im Keller
waren. Die offenen Türen störten nicht mehr als
wir damit begannen "Junge komm bald wieder..." nahezu
unaufhörlich zu gröhlen. Nach geleerter Flasche
begaben wir uns an Ninos schimpfender Frau vorbei in Richtung
Hotel. Gute Nacht und alles gute Nino!
Übernachtung: Hotel Al Gabbano / Via
le Mediterraneo / 08013 Bosa Marina (NU)
Tourdaten: 281 km in 4:07 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
26. April 2007 >>
Bosa to Arpatax
Geführt von Erwin, Heinz und Wolfgang bestritten wir
die längste Etappe unserer Inseltour zuerst in den Süden
und dann quer durch die Insel bis zum bekannten Arpatax. Zwischendurch
ging es dabei recht zügig voran. In den Pausen kam der
Benzintratsch nicht zu kurz. So kam auch die Info zu tage,
daß Alois am Kurvenausgang im 3. Gang einen Geschwindigkeitsüberschuß
hätte der ausreichen würde um Markus zu überholen.
Auch wurde die nicht gerade geringe Reisegeschwindigkeit als
gemütliches dahinduckern bezeichnet. Das kurzzeitige
Nutzen der Regenrinne von Erwin war noch vor dem Einsetzen
des Regens den wir am einzigen wirklich wolkenverhangenen
Tag schon erwartet hatten. Nach ungefähr einer halben
Stunde war es mit den einzigen Regentropfen der Tour aber
auch schon wieder vorbei. Angekommen sind wir dann recht müde
im Hotel Poseidonia das Erwin und Alois schon kannten. Nach
dem Frischmachen schritten wir zum Abendessen wo auch der
rote Hauswein ausreichend getestet wurde. Ein Highlight war
dann noch die Rechnung auf der sich 50 Euro fanden die nicht
zuordenbar waren. Nach der Korrektur des Betrages kosteten
Hermann und Alois noch ein paar weitere Achterln mit den dazugehörigen
Auswirkungen auf Hermanns Seite.
Übernachtung: Hotel Poseidonia / Viale
Europa 3 / 08041 Arbatax
Tourdaten: 414 km in 6:26 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
27. April 2007 >>
Arpatax to Arpatax
Dieser Tag wurde als Ruhetag definiert. Eine Gruppe nutzte
den Tag um auszuschlafen, einen kurzen Starandbesuch zu machen
und auch den Vorderreifen zu schonen. Das waren Wolfgang,
Bernhard, Hermann und Heinz. Die andere Gruppe ritt zu einer
kurzen von Markus geführten Tour aus. Der Weg führt
in den Süden der Ostküste und dann über das
bergige Landesinnere wieder zurück nach Arpatax. Vor
dem Essen wurde noch einige Runden geknofelt da es etwas Zeit
zu überbrücken galt. Gegessen haben wir wieder im
Hotel wo diesmal auch die Rechnung passte und der Rotweinkonsum
damit auch in Grenzen blieb.
Übernachtung: Hotel Poseidonia / Viale
Europa 3 / 08041 Arbatax
Tourdaten: 232 km in 3:38 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
28. April 2007 >>
Arpatax to Golfo Aranchi
Auf dem Weg von Arpatax über den kurvigen Weg im Landesinneren
waren wir etwas zu schnell unterwegs, denn wir kamen deutlich
zu früh im Bereich von Golfo Aranchi an. Auch an diesem
Tag blieb die Gruppe sehr kompakt und es gab kaum Routenverfehlungen.
Ein einziges Mal hat Peter eine Abzweigung übersehen
wurde dann aber von einem einheimischen Panda-Fahrer gestoppt
und auf den rechten Weg gewiesen bevor er von Alois eingeholt
wurde. Alois wiederum hatte an diesem Tag bereits seine Bremsen
zu schonen, denn vom Hinterrad kamen schon komische Geräusche.
Um die Zeit bis zur Abreise zu überbrücken machten
wir noch einen Abstecher nach Porto Cervo um eine Dose Cola
um 7 sowie 3 Kugeln Eis um 10 Euro zu geniessen. Wie wir die
Preise hörten hat es uns gebeutelt wie einen roten Affen.
Vor dem Checkin gabs dann noch einen Einkehrschwung in einer
Pizzeria. Der Wirt machte zeitweise zwar den Eindruck, daß
wir ihm zu lange herumsitzen, aber er verköstigte uns
dennoch mit guter Speis und gutem Trank. Im Hafenbecken waren
dann noch weitere Stunden zu verbringen und wir stellten uns
die Frage: "Ist sie es oder ist sie es nicht, kommt noch
eine oder kommt keine?" Schliesslich fuhr die richtige
Fähre um kurz nach 23:00 in den Hafen ein. Der Entladevorgang
löste dann Faszination aus, schien der Strom an Fahrzeugen
über faste eine halbe Stunde nicht abzureissen. Nach
dem Checkin erreichten wir die Bar gerade noch vor der Sperrstunde
für einen Abschlußschnapser. Kurz nach Mitternacht
waren wir dann in unseren Kabinen.
Übernachtung: Mega Express Three (Bj.2001
/ 212m / Vmax 57km/h / 2100 Passagiere / 650 Fahrzeuge)
Tourdaten: 304 km in 4:40 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
29. April 2007 >>
Livorno to Home
Nach der verspäteten
Abreise legte der Kapitän einen Zahn zu und so kamen
wir punktgenau in Livorno an. Der Beginn der Heimfahrt war
mit der Autobahn fix. Im Zuge der Tankstopps wurde aber immer
wieder diskutiert ob wir, oder ein Teil der Gruppe, noch einen
Paß einbauen sollten. Zur Wahl standen z.B. der Vrsic-Paß.
Nach einigem hin und her, den mitgenommenen Bremsen, dem abgefahrenen
Vorderreifen und dem allgemeinen Drang nach Hause zu kommen
entschieden wir uns für den gemeinsamen und direkten
Weg über die Autobahn. Da der Mittelteil der Gruppe im
Raum Bologna in einem 13km langen Stau verloren ging legte
der "Beginn" und das "Ende" eine von Alois
inizierte Vormittagsjause ein. Nachdem wir uns wieder gefunden
hatten blieben wir bis zur Verabschiedung an der Raststation
Wörthersee zusammen. Prompt dort, oder glücklicherweise
erst dort, streikt die BMW von Markus mit einer vermutlich
defekten oder nicht mehr angetriebenen Lichtmaschine. Nach
einer Tauschaktion und einem "kulinarischen Auftanken"
wurde die Reise fortgesetzt. Im Raum Graz hieß es nochmals
tauschen, da die Batterieladung nicht mehr ausreichte. Danach
reichte es aber für den Rest des Weges bis nach Hause.
Schwierig war es beim zweiten mal aber das Spendermotorrad
anzuwerfen. Wie nicht anders zu erwarten gelang aber auch
das. Wir sind alle gut zu Hause gelandet und alle Pannen wurden
dank des perfekten Teamworks grandios gemeistert. Ein kleiner
Tipp noch: Wenn man in einer Gruppe aus 8 Motorrädern
vor einer Mautstation wo sichs kräftig staut zwischen
den Fahrzeugen vorfährt, dann sollten nicht alle 8 vor
einem Wohnmobil reindrängen, denn das bringt so manche
Beifahrerin zum Überkochen. Sowas würden wir aber
ohnehin nie machen;-)
Übernachtung: Daheim!
Tourdaten: 786 km in 9:08 Stunden Fahrzeit
» Kartenauszug
des Tourrekorders (PDF File: 80kB)
Anmerkung: Die Tourdaten stammen von Peters Tamagotchi und
damit kann die Fahrzeit von andern Aufzeichnungen abweichen
:-))
Wichtiger Abschluß: Ich hatte einen
nicht zu beschreibenden Spaß über die gesamte Zeit
der Tour auf und auch abseits der Straße. Ihr seid eine
echt tolle und lustige Gruppe. Es war mir erneut eine Ehre
dabeisein zu dürfen. Auf diesem Wege möchte ich
mich nochmals bei allen Organisatoren, Anschiebern, Routenplanern,
Batteriebesorgern, Batterietransportern, Vorfahrern, Knoflern,
Schnapsern, Witzeerzählern und Quartiersuchern in perfektem
französisch bedanken: GRACIAS!!
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