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SCHOTTENROCK

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kilt




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INFOLETTER 13_2007

Vor einiger Zeit hatten wir unseren Fokus auf Sir Sean Connery gelenkt. Als in Edinburgh geborenen bekommt man ihn ab und an in Zeitungen im Kilt zu sehen. Dies vor allem seit er von der Queen zum Ritter geschlagen wurde, oder auch seit seiner Rolle in Highlander, wo der Kilt in seiner Urform (oder zumindest geringer Abwandlung) zu sehen war. Christopher Lambert hat in dort gut in Szene gesetzt.

Am bekanntesten ist der Schottenrock in der Sicht des Pete-Frix aber in Zusammenhang mit Militärgruppen oder Militärkapellen.

Warum tragen aber die Schotten Röcke? Enstanden ist das Ganze aus einer Idee eines englischen Fabrikbesitzers im 18. Jahrhundert. Dieser beschäftigte einige Hochlandschotten (Highlander) in seinem Betrieb. Wie für Highlander üblich trugen diese einen großen "Plaid" (Stofftuch; Decke) in entsprechender Wickeltechnik. In der Arbeit im Stahlwerk erschienen diese als zu gefährlich (Unfallgefahr) und der Besitzer erfand eine leichtere kürzere Version.

Die Karomuster fanden im 19. Jahrhundert die Bedeutung der Clan-Zugehörigkeit. Das Tragen von entsprechenden Kilts durch Clanfremde wird aber weitestgehend akzeptiert. Zumindest heutzutage. Uns wird aber auch das nicht helfen, da mopedkilts bis dato unbekannt sind.

Nach einem kurzen Aussetzer im 18.Jahrhundert - nach der schottischen Niederlage in der Schlacht von Culloden (1746) waren Kilts, Plaids und Tartan als Element schottischer Identität seit dem 1. August 1747 verboten - wurden die Schottenröcke 1782 wegen drohender Unruhen wieder erlaubt.

Getragen werden die Schottenröcke traditioneller Weise von Männern und dies mit einem schönen schweren Kilt vor allem zu festlichen Anlässen, aber auch zu typischen sportlichen Anlässen von den Akteuren. Mittlerweile gibt es aber auch jede Menge gleichartige Röcke für Frauen. Beides kann man im Zuge eines Wettkampfes der Highlandgames zu sehen bekommen.

Die ideale Länge eines Rockes reicht bis kurz über die Knie, genau so, daß der Rock den Boden beim knien nicht berührt. Und drunter trägt man, ob mans glaubt oder nicht, was man will. Früher war auch das "Drunter" beim schottischen Militär streng geregelt. Heutzutage steht es auch jedem Soldaten frei. Wohl angemerkt sei aber, daß der schwere Kilt auch ohne was drunter dem Wind standhält und entsprechend wärmt. Für uns Frixe wäre das aber auf einer Tour nichts, denn Tests haben gezeigt, daß sich der Fahrtwind und Verwirbelungen hinter dem Windschild im aktuellen Design der Röcke negativ auswirken;-)





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