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TYPICAL
FOOD




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INFOLETTER
10_2007
Beinahe so bekannt wie der Dudelsack oder der Schottenrock
ist angeblich "The Haggis". Ein
traditionell schottisches Gericht. Mit diesem Gericht gefeiert
wird am 25. Januar. Wir haben diesen Tag an uns vorbeiziehen
lassen und auch Heinz, der es mit einer quasi Überredung
bereits versucht hat, wird uns nicht dazu bringen dieses Gericht
aus gewürzten Schafsinnereien und Hafermehl zu probieren.
Sogar Schotten erfinden, Erzählungen zufolge, Ausreden
wenn es um den Verzehr von diesem Innereienkuchen geht. Ansonsten
ist die schottische Küche sehr interessant und der Beschreibung
nach auch sehr gut. Laßt uns mit dem Frühstück
beginnen:
Kippers: Sind frische Heringsrücken,
die gesalzen und geräuchert werden. Zum Frühstück
gibt es diesen Fisch mit Toast.
Porridge: Diesen Haferbrei findet man also
nicht nur in Norwegen, Schweden und Finnland beim Frühstücksbuffet,
sondern auch in Schottland. Nicht nur Kinder empfinden diese
Morgenspeise als die richtige Wahl.
Zum Mittagessen wird es dann Facettenreicher:
Skirlie: Ist eine Mischung aus Hafermehl
und Zwiebeln. Üblicherweise wird diese Gericht mit Thymian
und in Schottland wild wachsenden Kräutern verfeinert.
Stovies: sind eine Mischung aus Kartoffeln
und Zwiebeln in Fett geröstet.
Venison sollte einige Tage abhängen
bevor es mit verschiednen Gewürzen, Wein und Essig verfeinert
wird. Danach wandert das gute Stück Reh auf den Rost
und wird erst danach in Scheiben geschnitten und serviert.
Aberdeen Angus Steak: Der Favorit unter allen
schottischen Fleichessern. Nicht ganz durchgeröstet,
mit Champions und FrenchFries sowie verschiedenen Gemüsen
serviert wird das auch bei uns mal auf den Tisch kommen.
Nur ein Hauptgericht oder doch Suppe?
Scotch broth: Eine leichte dünne Suppe mit
Schaf- or Rindfleisch, verfeinert mit Karotten und Lauch.
Cock-a-leekie soup: ist eine bekannte schottische
Speise auf der Basis eine Hühnersuppe. Darin finden sich
dann Hühnerfleischstücke, Reis, Lauch und Backpflaumen
(Prunes). Was auch immer das sein mag, aber weil unbekannt
sehr interessant.
Zum Nachmittagstee gibt es dann:
Scotch pancakes: Wie der Name schon sagt:
Pfannkuchen, aber mit reichlich hausgemachter Marmelade und
reichlich Butter.
Dundee cake: eine schottische Delikatesse.
Die Torte ist deftig und süß. In ihr finden sich
getrockenete Früchte und Gewürze und auf ihr zur
Dekoration noch Mandeln.
Schon fertig oder was ? Nicht doch, da kommt noch was:
Scottish Cheese: Die Schotten sagen, daß
ihr Käse einer der feinsten und besten in Europa ist.
Die Varianten reichen von mild bis würzig und von weich
bis hart. Und einige schmecken noch sehr deutlich nach Knoblauch
und Gewürzen. Den Einen oder Anderen werden wir schon
probieren und damit wir sie auf der Karte auch finden sind
einige Name hier erwähnt: Lanark blue, Criffel, Isle
of Mull, Seaters Orkney und Crannog.
Nachdem das jetzt ganz schön trocken war und nicht überall
zum Durstlöschen ein Whisky passt brauchen wir noch ein
einheimisches Gesöff. Bei alkoholfreien Getränken
kann uns mit Irn-bru geholfen werden, mit etwas Alkohol, d.h.
höchstens abends, kann es auch mit einem pint of stout,
einem pint of bitter oder mit Crabbies ginger wine weitergehen.
Eine Kategorie drüber liegt ein Beispiel eines Whisky-basierenden
Likörs, dem Glyva.
Mahlzeit! Enjoy your meal!
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